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Jesus ist einmalig
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„Ich hatte schon vor mehreren Jahren ... meine Gedanken über die Sache zusammengeschrieben, worin ich den Monotheismus als das Erzeugnis des Selbstgefühls einer Nomadenhorde bezeichnete.“
 
David Friedrich Strauß (1804-1874), dt. Philosoph und freigeistiger protest. Theologe
(An Zeller, Darmstadt, 25. November 1871; Ausgewählte Briefe, S. 531. Zit. nach Karl Becker, DAVID FRIEDRICH STTRAUSS in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 260)
 
Wenn eine Gottesvorstellung dem Selbstgefühl des Menschen entspringt, ergibt sich der Glaube an einen einzigen Gott bestimmt nicht aus dem Selbstgefühl einer Nomadenhorde. Sie erstrebten die Freiheit und Unabhängigkeit der jeweiligen Horde gegenüber einem etwaigen übergeordneten gesellschaftlichen Zusammenhang und werden sich eher einen Götterhimmel mit verschiedenen gleichberechtigten Göttern vorstellen.
Aber dieser eine Gott Jesus Christus hat etwas fertiggebracht, was keiner der anderen angeblichen Götter der Weltreligionen getan hat: Er ist zu uns gekommen. Nicht wir müssen versuchen, durch Bußübungen oder andere Riten Gott näherzukommen sondern Jesus ist in das Elend der menschlichen Existenz hinabgestiegen um uns nahe zu sein und uns zu erlösen.
Jesus ist nicht das Erzeugnis des Selbstgefühls eines Menschen sondern durch ihn wird die Liebe Gottes greifbar, der das Herz eines jeden Menschen erreichen will.
Der Jesus Christus, der zu uns Menschen gekommen ist und statt in einem königlichen Palast in einem schmutzigen Stall geboren wurde, ist wirklich real und einmalig.