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Periodisch widerlegt
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„ ... sehen wir im 19ten Jahrhundert das Christentum sehr geschwächt dastehn, vom ernstlichen Glauben fast ganz verlassen, ja, schon um seine eigene Existenz kämpfend ...“
 
Arthur Schopenhauer (1788-1860), deutscher Philosoph
(Parerga und Paralipomena, II, Kapitel 15: Ueber Religion, § 174: Ein Dialog, 366-367. Zit. nach Joseph Welter, ARTHUR SCHOPENHAUER in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 171)
 
Solche Prophezeiungen wurden von Gegnern des christlichen Glaubens periodisch wiederkehrend aufgestellt und von der Geschichte widerlegt.
Denken wir nur an die Idee des Sozialismus, die im 19. Jahrhundert geboren wurde. Die Begründer dieser Weltanschauung, Karl Marx und Friedrich Engels, sagten ebenfalls den Untergang des Christentums voraus. Verwirklicht wurde ihre Idee in den sozialistischen Staaten des 20. Jahrhunderts. Diese bekämpften den Glauben zwar auf brutalste Weise, mussten sich aber gegen Ende des Jahrhunderts geschlagen geben. Untergegangen ist nicht das Christentum, wie von Schopenhauer vorausgesagt, sondern der Sozialismus. Gott hat sich stärker erwiesen als sein erbittertster Gegner auf Erden.
Heute können wir in China, dem volkreichsten Land der Erde, verfolgen wie die Zahl der Christen sprunghaft zunimmt und das, obwohl die Regierung den Glauben mit Unterdrückungsmaßnahmen scharf bekämpft.
Die christliche Gemeinde übersteht alle Verfolgungen, weil der lebendige Gott seine Hand über sie hält. Die philosophischen Vorstellungen Schopenhauers sind längst vergessen aber der christliche Glaube findet immer mehr Anhänger unter den Menschen.