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Neue Erfahrungen mit Gott
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Über »das metaphysische Bedürfnis des Menschen«: „An plumpen Fabeln und abgeschmackten Mährchen läßt es sich bisweilen genügen: wenn nur früh genug eingeprägt, sind sie ihm hinlängliche Auslegungen seines Daseyns und Stützen seiner Moralität [...]“
 
Arthur Schopenhauer (1788-1860), deutscher Philosoph
(Die Welt als Wille und Vorstellung, II, 1. Buch: Kapitel 17: Über das metaphysische Bedürfnis des Menschen, 177-178. Zit. nach Joseph Welter, ARTHUR SCHOPENHAUER in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 172)
 
Wer als Kind christliche Unterweisung genossen hat und dann später als Erwachsener zum Glauben gekommen ist, der wird eine Phase durchlaufen haben, in der er sich genauer mit seinen kindlichen Vorstellungen über Gott auseinandergesetzt hat. Diese Vorstellungen konnten nur vereinfacht sein, weil Kinder die Lebenszusammenhänge eben nur vereinfacht erfassen können.
Darin, wie die Aufarbeitung der kindlichen Vorstellungen über Gott und die Beziehung der Christen zu ihrem Schöpfer verläuft, werden wir Gott auch neu erfahren, weil er uns in diesem Prozess geistlich führt. In dieser Phase der Aufarbeitung setzen wir uns mit Gott auseinander, er spricht zu uns, er führt uns, wir lernen Gott neu kennen.
Wer seine kindlichen Vorstellungen über Gott einfach hinter sich lässt und ihm ade sagt, der verpasst dieses Erfahren des lebendigen Gottes, das ihn zu einem erfüllten Leben führen könnte. Sprechen Sie deshalb mit Gott im Gebet und fragen Sie ihn, was er Ihnen als reifem Menschen zu sagen hat.