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Echo auf Gottes Liebe
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„Der Glaube ist wie die Liebe: er läßt sich nicht erzwingen.“
 
Arthur Schopenhauer (1788-1860), deutscher Philosoph
(Parerga und Paralipomena, II, Kapitel 15: Ueber Religion, § 181: Rationalismus, 416-418. Zit. nach Joseph Welter, ARTHUR SCHOPENHAUER in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 170)
 
Diese Aussage des Philosophen Arthur Schopenhauer ist vollkommen richtig.
Aber warum ist es so, dass man den Glauben nicht erzwingen kann? Gott hätte doch als Schöpfer alles so einrichten können, dass wir schlicht und einfach an ihn glauben müssen.
Aber Gott wollte ein Wesen als Gegenüber haben, das liebesfähig ist, das aus freien Stücken an ihn glaubt.
Gott schuf den Menschen „ihm zum Bilde“, heißt es in der Bibel. Er tat dies aus dem Grund, weil er im Menschen ein Gegenüber haben wollte. Dazu musste dieses Wesen fähig zum Denken, zum Kommunizieren und frei in seiner Entscheidung, also eine Persönlichkeit ähnlich wie Gott sein. Und ein Wesen, das frei entscheiden kann, kann man weder zur Liebe noch zum Glauben an Gott zwingen. Gott will, dass wir Menschen seine Liebe erwidern und aus Liebe an ihn glauben. Die Erkenntnis Schopenhauers in diesem Punkt ergibt sich aus dem Wesen des Menschen, wie Gott es geschaffen hat.
Diese Medaille hat aber noch eine zweite Seite. Wer an Gott glaubt, dem schenkt er das ewige Leben in seiner Herrlichkeit. Gottes Liebe nicht nur im irdischen Leben genießen, sondern für immer, in der Ewigkeit. Ist das nicht eine herrliche Perspektive?