Atheisten > Arthur Schopenhauer
Gott verstehen lernen
Weitere Texte:
Arthur Schopenhauer
Pro2-SchopenhauerWolf-81
Pro2-SchopenhauerWaage-78
Pro2-SchopenhauerLiebe-82
Pro2-SchopenhauerLeuchtwürmer-77
Pro2-SchopenhauerKleid-80
Pro2-Schopenhauergeschwächt-84
Pro2-SchopenhauerGeist-79
Pro2-SchopenhauerBedürfnis-85
Pro2-SchopenhauerAstronomie-83
Pro2-SchopenhauerAbrichtung-86
Pro2-SchopenhauerAbrichtung-86
„ ... wie denn überhaupt die Religion das rechte Meisterstück der Abrichtung ist, nämlich die Abrichtung der Denkfähigkeit ...“
 
Arthur Schopenhauer (1788-1860), deutscher Philosoph
(Pererga und Paralipomena, II, Kapitel 26: Psychologische Bemerkungen, § 344, 639. Zit. nach Joseph Welter, ARTHUR SCHOPENHAUER in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 172f)
 
Bevor ich zum Glauben kam, erlebte ich eine Zeit, in der ich durch verschiedene, nicht immer erfreuliche Ereignisse auf Gott aufmerksam wurde. Ich begann über Gott nachzudenken und bekam den Eindruck, dass Gott mich durch diese Ereignisse auf etwas aufmerksam machen wollte. Er wollte mir zeigen, dass das Leben im Glauben an ihn viel schöner und besser sein konnte als dasjenige, das ich damals noch führte.
Ich begann neu über Gott und das Glaubensleben, wie es uns z.B. die Bibel schildert, nachzudenken und meine gewohnten Positionen zu diesen Dingen zu überprüfen. So begann mein Weg zu Gott und zum Glauben an ihn.
Vielleicht haben andere Menschen Gott als den Erziehungsprügel in der Hand ihrer Eltern „kennen gelernt“ oder andere negative Erfahrungen mit Christen gemacht. Wie dem auch sei, Gott steht auch heute noch jedem Menschen zu einer offenen Auseinandersetzung zur Verfügung. Er möchte jeden Menschen zu sich hinführen und niemand zwingen. Denken Sie daran: Wir haben niemand auf der Erde, der uns so liebt, der uns versteht und der so gut zu uns ist, wie Gott.