Atheisten > Porphyros (233-301/305 n.Chr.)
Jesu Lieblinge
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„Jesus sagt: »Ich preise dich, Vater und Herr des Himmels und der Erde, daß du solches den Weisen und Klugen verborgen hast und hast es den Unmündigen offenbart« (Matth. XI, 25) [...] Wenn die geheimen Wahrheiten also vor den Weisen verborgen, dafür aber den Unmündigen und Säuglingen ohne alle Beteiligung der Vernunft erschlossen sind, dann ist es besser, sich eifrig um Unvernunft und Unwissenheit zu bemühen.“
 
Porphyros (233-301/305 n.Chr.), Philosoph des antiken Rom
(Nr. 52, Makarios IV, 9, aus Porphyrius, Gegen die Christen, 15 Bücher, Hrsg.: Adolf von Harnack, Berlin 1916. Zit. nach Wilhelm Halbfaß, PORPHYRIOS in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 33)
 
Mit den Menschen, „die sich für klug halten“, den „Weisen und Klugen“, sind die berufsmäßigen Schriftgelehrten unter dem jüdischen Publikum des Jesus Christus gemeint. Diesen stellte er die Menschen gegenüber, die verglichen mit den Schriftgelehrten ungebildet und unmündig sind.
Finden Sie es nicht toll, dass der Sohn Gottes während seines Aufenthaltes auf der Erde nicht zu den weisen Schriftgelehrten gegangen ist, die die Aussagen der Bibel schon längst verstanden hatten und die Jesus sowieso nicht mochten, weil er beim Volk besser ankam, sondern sich ausgiebig mit den Menschen beschäftigt hat, die die Geheimnisse der Bibel, der Lehre Gottes, noch nicht verstanden hatten?
Jesu Liebe gilt allen Menschen; vor allem denjenigen, die im Leben zu kurz gekommen sind. Schade, wenn einige Leute über solches Verhalten die Nase rümpfen und sich von ihm abwenden.
Schade um diese Menschen.