Atheisten > Porphyros (233-301/305 n.Chr.)
Von der Herrschaft der Sünde befreit
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Kritik der Göttlichkeit Jesu: „Wenn Christus sich als Weg des Heils, als Gnade und Wahrheit bezeichnet und behauptet, in ihm allein sei Zuflucht für die gläubigen Seelen, was haben dann die Menschen so vieler Jahrhunderte vor Christus getan?“
 
Porphyros (233-301/305 n.Chr.), Philosoph des antiken Rom
(Nr. 81, Augustinus, Epist. 102,8, aus Porphyrius, Gegen die Christen, 15 Bücher, Hrsg.: Adolf von Harnack, Berlin 1916. Zit. nach Wilhelm Halbfaß, PORPHYRIOS in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 31)
 
In den vielen Jahrhunderten vor Christus hat Gott nicht nur sein Volk Israel angesprochen sondern auch immer wieder, z.B. durch seine Propheten, die Nachbarvölker.
Sein eigenes Volk hat in diesen Jahrhunderten immer wieder seinen Weg verlassen und andere Götter angebetet. Gott hat sie dann durch geschichtliche Ereignisse wieder zu sich geführt und ihnen Vergebung gewährt, was sich im Opferdienst der Priester des Herrn im Tempel ausdrückte.
Der Tod Jesu Christi am Kreuz ist das einmalige Opfer, das zur Sühnung unserer Schuld gebracht wurde. Jesus hat die Sünde besiegt, was sich dahingehend auswirkt, dass jeder, der an ihn glaubt, von der Herrschaft der Sünde befreit ist und das ewige Leben hat.
Was ist nun mit den Menschen, die vor Jesus gelebt, gesündigt haben und gestorben sind? Sind sie verloren?
Der Apostel Petrus schreibt im Neuen Testament, dass auch den Toten die Botschaft der Rettung durch Jesus verkündigt worden ist (1. Petrus 4, 6). Nach seinem Tod am Kreuz und vor seiner Auferstehung ist Jesus zu diesem Zweck in das Totenreich gestiegen. Durch seinen Geist, so Petrus weiter, gab Gott ihnen die Möglichkeit, zum ewigen Leben zu gelangen.