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Ewigkeitswert
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Kritik der christlichen Eschatologie: „Das, was Gott einmal gefiel und über so lange Zeit hin bewahrt wurde, verdient ewig zu sein und nicht vom Schöpfer geringgeschätzt und vernichtet zu werden wie etwas, das vom Menschen stammt und, vom Sterblichen verfertigt, selbst vergänglich ist.“
 
Porphyros (233-301/305 n.Chr.), Philosoph des antiken Rom
(Nr. 94, Makarios IV, 24, aus Porphyrius, Gegen die Christen, 15 Bücher, Hrsg.: Adolf von Harnack, Berlin 1916. Zit. nach Wilhelm Halbfaß, PORPHYRIOS in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 34)
 
Am Ende der Welt, wenn Jesus Christus wiederkommt, werden der alte Himmel und die alte Erde vernichtet und eine neue Erde und ein neuer Himmel geschaffen (s. z.B. 2. Petrusbrief Kapitel 3, Verse 13 und 17).
Warum will Gott etwas zerstören, das verdient ewig zu sein, nämlich den Himmel, so fragt Porphyros.
Man muss dabei bedenken, dass die Verhältnisse in der ursprünglichen Schöpfung durch den Sündenfall erheblich gestört wurden. Seit Adam und Eva beschlossen, ohne die Herrschaft Gottes, unter eigener Regie zu leben, lebten sie nicht nur getrennt von Gott, was Hass und Streit zwischen den Menschen zur Folge hatte, sondern auch ihr Verhältnis zur Natur verwandelte sich vom friedlichen Miteinander zur Feindschaft zwischen Mensch und Tier.
Wenn Jesus wieder auf die Erde kommt wird Gott eine ganz neue Herrschaft aufbauen, die die Verhältnisse im Himmel und auf der Erde verändern wird. Gott wird dann nicht nur die Menschen richten, er wird eine ganz neue Ordnung aufbauen: Es werden auf der Erde für immer Frieden und Gerechtigkeit herrschen und es wird kein Leid mehr geben.
Deshalb wird Gott alles neu machen: den Himmel und die Erde. Die absolute Herrschaft Gottes ist die neue Ordnung, die ewig existieren wird.