Atheisten > Porphyros (233-301/305 n.Chr.)
Der Tempel Gottes
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Kritik der Göttlichkeit Jesu: „Selbst wenn unter den Griechen einer stumpfsinnig genug wäre, anzunehmen, daß die Götter in den Standbildern hausen, so hätte er eine viel weniger trübe Vorstellung als derjenige, der glaubt, daß die Gottheit in den Leib der Jungfrau Maria eingegangen sei, daß sie zum Fötus geworden und nach der Geburt in Windeln gelegt worden sei, bedeckt vom Blut des Mutterkuchens, von Galle und noch viel größeren Widerwärtigkeiten.“
 
Porphyros (233-301/305 n.Chr.), Philosoph des antiken Rom
(Nr. 77, Makarios, IV, 22, aus Porphyrius, Gegen die Christen, 15 Bücher, Hrsg.: Adolf von Harnack, Berlin 1916. Zit. nach Wilhelm Halbfaß, PORPHYRIOS in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 31)
 
Gott lebt nicht in irgendwelchen toten Standbildern sondern in seinen Nachfolgern. Wir sind der Tempel Gottes und wenn er die Welt und die Menschen geschaffen hat, dann ist er auch in der Lage, im Leib eines Menschen auf die Erde zu kommen.
Porphyros war ein Philosoph, der dem Dämonen- und Orakelglauben anhing. Er weiß es nicht zu schätzen, dass Gott nicht abgehoben im Himmel lebt, sondern dass er eine lebendige persönliche Beziehung zu den Gläubigen haben will. Deshalb kam er auch in der Gestalt seines Sohnes Jesus Christus aus der Herrlichkeit des Himmels in das elende Leben der Menschen – um ihnen nahe zu sein, um mit ihnen ihre Probleme und Leiden zu teilen.
Nicht die Jungfrauengeburt ist das Ungeheuerliche sondern die Tatsache, dass Jesus, der himmlische Herr, die Schmerzen der Menschen trug und von ihren Krankheiten gezeichnet war, dass er sogar als Unschuldiger, als der einzige, der nie gesündigt hat, für ihre Sünden am Kreuz starb.