Atheisten > Porphyros (233-301/305 n.Chr.)
Die Kreuzigung
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Kritik der Göttlichkeit Jesu: „... wer hat gesagt, daß Christus gekreuzigt werden würde?“
 
Porphyros (233-301/305), Philosoph des antiken Rom
(Nr. 68, Makarios III, 3, aus Porphyrius, Gegen die Christen, 15 Bücher, Hrsg.: Adolf von Harnack, Berlin 1916. Zit. nach Wilhelm Halbfaß, PORPHYRIOS in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 32)
 
Wonach Porphyros hier fragt, sind Prophezeiungen des Alten Testaments. Dort finden wir 28 Prophezeiungen zu Verrat, Prozess, Tod und Grablegung Jesu.
Die Kreuzigung als Hinrichtungsart war den Juden allerdings zu Zeiten des Alten Testaments noch nicht bekannt. Die Römer brachten sie erst in den jüdischen Kulturkreis. Im Alten Testament ist bei den entsprechenden Prophezeiungen daher nie direkt von Kreuzigung die Rede. Dafür werden Ereignisse geschildert, die auf die Hinrichtungsmethode Kreuzigung und andere Einzelheiten der Hinrichtung Jesu zutreffen.
Hier seien fünf Prophezeiungen aus dem Alten Testament genannt, die auf die Kreuzigung Jesu zutreffen:
In Psalm 22, Vers 17 (Altes Testament) wird prophezeit, dass Jesu Hände und Füße durchbohrt werden würden, was bei seiner Kreuzigung auch wirklich geschah (s. Lukas 23, Vers 33 im Neuen Testament).
In Jesaja 53, Vers 12 wird prophezeit, dass Jesus mit Verbrechern hingerichtet werde. Im Neuen Testament, Matthäus 27, Vers 38, wird uns dies bestätigt.
Im Alten Testament, in Jesaja 53, 12, wird prophezeit, dass Jesus für die Übeltäter beten würde. Im Neuen Testament, In Lukas 23, Vers 34, wird berichtet, dass der gekreuzigte Jesus für die Menschen betete, die ihn hinrichteten („Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“).
In Psalm 22, 19 im Alten Testament wird prophezeit, dass „sie“ die Kleider Jesu unter sich teilen, was dann auch wirklich geschah (Johannes 19, 23 + 24).
Psalm 69, Vers 22, prophezeit, dass Jesus Galle zum essen und Essig zum trinken gegeben wurden. Im Neuen Testament wird uns in Matthäus 27, Vers 34 und Johannes 19, Verse 28 und 29 dieses Ereignis der Kreuzigung Jesu berichtet.
Obwohl Porphyros es nicht glauben wollte, wird die Kreuzigung Jesu also sehr wohl durch das Alte Testament prophezeit und zwar in verschiedenen Details dieses Ereignisses.