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„ ... man soll die Worte »Gott«, »Heiland«, »Erlöser« ... zu Schimpfworten ... benutzen.“
 
Friedrich Nietzsche (1844-1900), deutscher Philosoph
(Gesetz wider das Christentum, zit. nach Erich F. Podach, Friedrich Nietzsches Werke des Zusammenbruchs, Heidelberg 1961, S. 157f. Zit. nach Wolfgang Beutin, FRIEDRICH NIETZSCHE in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 374)
 
Nietzsche hat ein klares Feindbild. Er will, das, was er für zutiefst menschlich hält, vor den Werten des christlichen Glaubens „bewahrt“ wissen. Doch wovor will er die Menschen bewahren?
Vor Gott, der den Menschen zu seinem Bilde schuf. Der ihn in einer paradiesischen Welt leben ließ, die ihm alles bot, was er zum Leben brauchte. Vor Gott will Nietzsche den Menschen schützen, der ihn im Paradies mit sich und der Natur in Frieden leben ließ?
Warum will Nietzsche den Menschen nicht vor dem Bösen schützen, das durch den Sündenfall Einzug in die Welt hielt und ihm fortan Unfrieden, Krieg und alle möglichen Formen menschlichen Leides brachte?
Wenn wir die Bibel lesen, sehen wir klare Fronten vor uns:
Hier das Gebot „Du sollst nicht töten (2. Mose 20, 13), dort das gottlose Leben, das Neid, Egoismus und Not mit sich bringt – alle Kriege der Welt sind eine Kampfansage gegen Gott, der durch Jesu Liebe den Menschen Frieden bringen will.
Hier das Gebot „Liebe deinen Mitmenschen, so wie du dich selbst liebst!“ (Matthäus 22, 39) dort eine Welt, in der die (politisch) Starken fast die gesamte Menschheit ausbeuten; der wirtschaftliche Krieg der ersten gegen die dritte Welt.
Hier das Gebot „Liebt eure Feinde und betet für alle, die euch hassen und verfolgen!“ (Matthäus 5, 44) dort das tägliche Kriegsgeschehen, in dem sogar Kinder zu Soldaten und Mördern ihrer Eltern gemacht werden.
Wir sehen, auf welcher Seite Nietzsche steht. Er ist gegen den Heiland und Erlöser, der die Welt von der Macht der Sünde befreien will und kann. Paulus sagt:

„Für nichts anderes arbeiten und kämpfen wir. Auf Gott allein haben wir unsere Hoffnung gesetzt, auf den lebendigen Gott. Er ist der Retter für alle Menschen, wenn sie nur an ihn glauben.“ (1. Timotheus 4, 10)