Atheisten > Friedrich Nietzsche
Vornehm in den Untergang?
Weitere Texte:
Friedrich Nietzsche
Pro2-Nietzschezerdrückt-201
Pro2-NietzscheWurzel-204
Pro2-NietzscheÜberzeugung-190
Pro2-NietzscheTod-197
Pro2-NietzscheSchuld-196
Pro2-NietzscheSchimpfworte-207
Pro2-NietzscheSchändung-203
Pro2-NietzschePunkt-202
Pro2-NietzschePriester-187
Pro2-NietzscheParadies-205
Pro2-NietzscheNatur-194
Pro2-Nietzschemöglich-199
Pro2-NietzscheMittel-191
Pro2-NietzscheKrieg-193
Pro2-NietzscheKreuz-198
Pro2-NietzscheGründe-188
Pro2-NietzscheFanatismus-189
Pro2-NietzscheEkel-200
Pro2-Nietzschedelikat-192
Pro2-Nietzscheböse-206
Pro2-NietzscheAufstand-195
Pro2-NietzscheSchändung-203
„Die Sünde, ... diese Selbstschändungs-Form des Menschen par excellence ist erfunden, um Wissenschaft, um Kultur, um jede Erhöhung und Vornehmheit des Menschen unmöglich zu machen ...“
 
Friedrich Nietzsche (1844-1900), deutscher Philosoph
(Friedrich Nietzsche, Werke in drei Bänden, hrsg. v. Karl Schlechta, München o.J., Bd. II, S. 1214f. Zit. nach Wolfgang Beutin, FRIEDRICH NIETZSCHE in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 365)
 
Nennen Sie mir eine Errungenschaft der menschlichen Kultur, die nicht mit der Erniedrigung des einen durch einen anderen Menschen verbunden ist. Selbst die demokratischen Länder Europas und Amerikas profitieren von der Ausbeutung ärmerer Länder, die durch die Diktatur von Stellvertreterregimes aufrecherhalten wird.
Denken wir an die französische Revolution, die den ersten Sieg demokratischen Gedankenguts darstellt, die im Triumph der Denunziation und des Massenmordes mit der Guillotine endete.
Was der Mensch anfängt, auch wenn es in Verbindung mit den edelsten Zielen geschieht, endet in der Unterdrückung anderer Menschen.
Dieselbe Tendenz erkennen wir, wenn wir uns die Auswirkungen der Wissenschaften ansehen, die Nietzsche sehr lobt. Jede menschliche Erfindung, vom Wagenrad bis zur Atomkraft, kann zu guten und zu schlechten Zwecken verwendet werden. Und jede dieser wissenschaftlichen Errungenschaften ist schon zur Unterdrückung von Menschen eingesetzt worden.
Und warum werden alle diese menschlichen Errungenschaften missbraucht?
In dieser gefallenen Welt steht alles und jedes, das sich der Herrschaft Gottes entzieht, unter der Macht des Bösen. Paulus sagt:

„Denn wir kämpfen nicht gegen Menschen, sondern gegen Mächte und Gewalten des Bösen, die über diese gottlose Welt herrschen ...“ (Epheser 6, 12)

Deshalb sind wir auf Gott angewiesen, der durch den Kreuzestod Jesu die Sünde besiegt hat. Unter seiner Herrschaft werden wir mit guten Zielen tatsächlich auch Gutes erreichen.
Wer die Sünde nennt, wie Nietzsche es tut, der muss auch von der Erlösung sprechen, die durch Jesus geschieht und die uns dazu freimacht, wirklich Gutes zu tun.