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„Ich sehe nicht ab, wogegen der Aufstand gerichtet war, als dessen Urheber Jesus verstanden oder mißverstanden worden ist, wenn es nicht der Aufstand gegen die jüdische Kirche war...“
 
Friedrich Nietzsche (1844-1900), deutscher Philosoph
(Friedrich Nietzsche, Werke in drei Bänden, hrsg. v. Karl Schlechta, München o.J., Bd. II, S. 1189. Zit. nach Wolfgang Beutin, FRIEDRICH NIETZSCHE in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 359)
 
Nietzsche ist nicht in der Lage aus den Konflikten, in die Jesus verwickelt war, das Gemeinsame herauszuarbeiten.
Er wurde von den einen als der Befreier von der römischen Besatzungsmacht verehrt, und zwar von einem Großteil der Menschen, die ihm nachfolgten, und von den anderen verdächtigt, sie ihrer religiös-gesellschaftlichen Privilegien berauben zu wollen (z.B. von den Pharisäern). Aber eines wollten sie auf keinen Fall, nämlich das wahrhaben, was in jedem von ihnen steckte und von dem Jesus sie befreien wollte: ihre Sünde.
Sie waren alle ihren Sünden ausgeliefert. Unbewusst suchten sie jemanden, der sie von einer Belastung befreite, das sie selbst nicht genau definieren konnten. Die Bibel schreibt über Jesus:

„Als er die vielen Menschen sah, die ihm nachliefen, hatte er großes Mitleid mit ihnen. Sie waren hilflos und verängstigt, ohne Ziel und ohne Hoffnung. Sie waren wie Schafe ohne ihren Hirten.“ (Matthäus 9, 36)

Jesus lässt sich nicht, von wem auch immer, vor den Karren spannen. Jeder der dies möchte, hat letztendlich das Ziel, mit der Hilfe der Person Jesu Christi andere Menschen unter seine Kontrolle zu bringen. Aber Jesus kann uns von dem befreien, was in uns allen liegt. Von der Sünde.