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Glücklich wie im Paradies ...
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„Denn was ist die Seligkeit jenes Paradieses?[…]“
 
Friedrich Nietzsche (1844-1900), deutscher Philosoph
(Friedrich Nietzsche, Werke in drei Bänden, hrsg. v. Karl Schlechta, München o.J., Bd. II, S. 793. Zit. nach Wolfgang Beutin, FRIEDRICH NIETZSCHE in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 367)
 
Wir kennen den Bericht der Schöpfungsgeschichte:

„So schuf Gott den Menschen als sein Ebenbild ...“ (1. Mose 1, 27)

„Dann betrachtete Gott alles, was er geschaffen hatte, und es war sehr gut.“ (1. Mose 1, 31)

Haben wir Menschen, wenn wir die täglichen Kriege und anderen sinnlosen Auseinandersetzungen betrachten, noch den Mut uns zu wünschen, alles werde gut? Wird man überhaupt für ernst genommen wenn man sagt, dass in dieser Welt irgendwann alles gut sein kann? In diesem Zustand befand sich die Welt, als sie geschaffen worden war, als das Böse noch nicht in ihr existierte, als Gott allein die Herrschaft ausübte: Die Menschen lebten ohne Probleme miteinander. Es herrschte Friede zwischen Mensch und Tier, zwischen Mensch und der gesamten Natur. Es gab keine Naturkatastrophen, niemand litt Hunger, es gab keine Krankheiten und auch keinen Tod. Gottes Herrschaft war unangetastet – das war die Seligkeit des Menschen im Paradies. So wird es auch wieder sein, wenn Jesus aus dem Himmel zurückkommt und seine neue Erde schaffen wird. Bis dahin wollen wir Jesus nachfolgen und damit der Macht Gottes ein Stück mehr Geltung verschaffen. Die Seligkeit des Paradieses werden wir für einen nicht geringen Teil erlangen, wenn wir das Gebot Jesu der Nächstenliebe praktizieren Der Glaube an Jesus gibt uns die Kraft, im täglichen Leben dem Egoismus und der Gewalt Liebe entgegenzusetzen