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Spuren Gottes finden
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„ ... daß wir keinen Gott wiederfinden, weder in der Geschichte, noch in der Natur, noch hinter der Natur ...“
 
Friedrich Nietzsche (1844-1900), deutscher Philosoph
(Friedrich Nietzsche, Werke in drei Bänden, hrsg. v. Karl Schlechta, München 0.J., Bd.II, S. 1211f. Zit. nach Wolfgang Beutin, FRIEDRICH NIETZSCHE in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 359)
 
Wir erkennen Gott daran, dass er das Volk Israel gegründet hat, dass er es aus der ägyptischen Gefangenschaft heraus und in das Land geführt hat, »in dem Milch und Honig fließen«. Die Bücher über die Geschichte des Volkes Israel bilden eine eigene Kategorie innerhalb des Alten Testaments.
Gott hat durch seine Prophezeiungen im Alten Testament viele Ereignisse aus der Geschichte der Völker des Nahen Ostens vorausgesagt. Ich denke hierbei zum Beispiel an geschichtliche Ereignisse um die alttestamentlichen Städte Tyrus (s. Hesekiel 26) oder Sidon (s. Hesekiel 28). Durch diese Prophezeiungen, die sich erfüllt haben, hat Gott bewiesen, dass er der Herr der Geschichte ist.
Gott hat auch bewiesen, dass er die Geschichte bestimmt, indem er seinem Volk Israel, das 2000 Jahre lang über die Welt zerstreut lebte, wieder ermöglicht hat, seine Heimat zu besiedeln. Die Bibel hat auch diese geschichtliche Entwicklung prophezeit. In Jesaja 36, 33-35 wurde vorausgesagt, dass Palästina wieder von den Juden bewohnt werden, die Städte wiedererstehen und das Land wieder bebaut werden wird. Gott denkt in großen Zeiträumen.
Wir erkennen Gott in der Natur, die er geschaffen hat. Die Bibel schreibt:

„Gott ist zwar unsichtbar, doch an seinen Werken, der Schöpfung, haben die Menschen seit jeher seine göttliche Macht und Größe sehen und erfahren können.“ (Römer 1, 20a)

Die Lebewesen auf der Erde können nur von Gott geschaffen sein. Es ist absolut unwahrscheinlich, dass z.B. ein Hochleistungscomputer ohne Konstrukteur entstehen kann. Ein menschliches Gehirn ist aber noch weit komplizierter und leistungsfähiger. Es ist deshalb unmöglich, dass dieses, wie die Evolutionstheorie behauptet, durch Zufall entstanden ist.
Wenn wir mit offenen Augen durch die Welt gehen, erkennen wir Gott in der Natur und in der Geschichte. Wenn wir uns auf Gott einlassen, wenn wir z.B. die Bibel lesen und zu ihm beten, werden wir ihn auch daran erkennen, dass er unser Leben verändert.