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Wille zur Veränderung
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„Die Leidenschaften werden böse und tückisch, wenn sie böse und tückisch betrachtet werden.“
 
Friedrich Nietzsche (1844-1900), deutscher Philosoph
(Friedrich Nietzsche, Werke in drei Bänden, hrsg. v. Karl Schlechta, München o.J., Bd. I, S. 1062. Zit. nach Wolfgang Beutin, FRIEDRICH NIETZSCHE in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 367)
 
Lügt die Bibel, wenn sie davon spricht, dass die Sünde die Welt regiert? Hier ein Bericht aus dem bürgerkriegsgeplagten Sierra Leone: „Noch immer wird erzählt von Opfern und Tätern, von Kindersoldaten, die rekrutiert wurden, nachdem man sie gezwungen hat, zunächst die eigenen Eltern zu töten, damit man später immer wieder sagen konnte: »Was willst du denn? Du hast doch sogar deine Eltern umgebracht!«“ Was anderes als böse Leidenschaften sind in einer Welt am Werk, in der Kinder zu Mördern gemacht werden, in der von Kindesmissbrauch und Kannibalismus berichtet wird?Was können wir tun, die wir Zuschauer bei diesem Geschehen sind? Wir können Jesus in uns Raum geben, damit wir es wenigstens im Kleinen, im täglichen Miteinander besser machen.Wir können uns z.B. einmal darüber Gedanken machen, was sich in unserem Leben alles ändern könnte, wenn wir folgender Forderung Jesu Raum geben würden:

„Wehrt euch nicht, wenn euch Böses geschieht! Wenn man dir eine Ohrfeige gibt, dann halte die andere Wange auch noch hin!“ (Matthäus 5, 39)

Kann man eine solche Verhaltensweise überhaupt praktizieren, ohne vollständig unter die Räder zu kommen? Vielleicht verändern wir in unseren täglichen Auseinandersetzungen tatsächlich etwas zum Positiven, wenn wir Jesus bitten, uns hinsichtlich dieses Gebotes zu führen und uns die Kraft zu geben, z.B. Ungerechtigkeiten auch einmal hinzunehmen und dadurch dem Verständnis und der Liebe eine Chance zu geben. Eine Auswirkung wird dieses Bemühen, unser Leben unter der Leitung Jesu mehr in Richtung Nächstenliebe auszurichten, haben, nämlich das, was auch in uns an bösen Leidenschaften steckt, zu besiegen. Denn wo der Wille da ist, wird uns Jesus auch Veränderung schenken.