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Glück auf Erden
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„Man sieht, was mit dem Tode am Kreuz zu Ende war: ein neuer, ein durchaus ursprünglicher Ansatz zu einer buddhistischen Friedensbewegung, zu einem tatsächlichen, nicht bloß verheißenen Glück auf Erden.“
 
Friedrich Nietzsche (1844-1900), deutscher Philosoph
(Friedrich Nietzsche, Werke in drei Bänden, hrsg. v. Karl Schlechta, München o.J., Bd. II, S. 1203f. Zit. nach Wolfgang Beutin, FRIEDRICH NIETZSCHE in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 360f)
 
Was am christlichen Glauben neu ist, was es bei keiner der Weltreligionen, auch nicht beim Buddhismus, gegeben hat, ist, dass die Menschen keine Opfer- oder Bußrituale absolvieren müssen, um zu Gott zu kommen, sondern dass dieser selbst aus dem Himmel auf die Erde zu den Menschen gekommen ist, dass er sogar sein Leben geopfert hat, um die Menschen von ihrer Schuld zu erlösen.
Aber dieser Opfertod Jesu hat für die Glaubenden ein ganz konkretes Glück auf dieser Erde zur Folge: Dass sie nämlich von der Herrschaft der Sünde befreit sind und Gemeinschaft mit Gott haben.
Im Gegensatz zu den Weltreligionen schenkt Jesus das ewige Leben, das schon auf der Erde beginnt und durch das wir nach dem leiblichen Tod für alle Zeit in der Herrlichkeit Gottes leben dürfen. Dies Glück kann uns keine der Weltreligionen bieten.
Aber woran können wir erkennen, dass es stimmt, dass Jesus uns das ewige Leben schenkt?
Jesus hat etwas vollbracht, was keinem der Führer der Weltreligionen gelungen ist. Er ist von den Toten auferstanden, er hat den Tod besiegt.
Jesus hat sich als Gott erwiesen, indem er aus freier Entscheidung sein Leben für die Menschen hingegeben hat und indem er von den Toten auferstanden ist. Dadurch, dass er den Tod besiegt hat ist gewiss, dass er uns auch das ewige Leben schenken kann.
Nietzsche möchte die Befreiungstat Jesu auf eine mit lediglich irdischem Wirkungsradius beschränken. Er übersieht dabei, dass Jesus den Menschen, die an ihn glauben, das wirkliche Glück, die wirkliche Freiheit schenken kann, die Befreiung von den Schranken, die uns Sünde und Tod auferlegen.