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„Die Wurzel alles Üblen: daß die sklavische Moral der Demut, Keuschheit, Selbstlosigkeit, absoluten Gehorsams gesiegt hat [...]“
 
Friedrich Nietzsche (1844-1900), deutscher Philosoph
(Friedrich Nietzsche, Werke in drei Bänden, hrsg. v. Karl Schlechta, München o.J., Bd. III, S. 425. Zit. nach Wolfgang Beutin, FRIEDRICH NIETZSCHE in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 366)
 
Nietzsche hat in seiner Aufzählung die Liebe vergessen. Jesus sagt von sich selbst:

„Die größte Liebe beweist jemand, der sein Leben für die Freunde hingibt.“ (Johannes 15, 13)

Aus Liebe zu den Menschen starb Jesus am Kreuz. Dies war tatsächlich ein Akt der Selbstlosigkeit. Wer an ihn glaubt ist befreit von seiner Schuld und hat das ewige Leben.
Ist Nietzsche tatsächlich der Meinung, dass diese Selbstlosigkeit im Verhalten des Menschen schon gesiegt hat?
Leben die meisten Menschen heute schon nach Jesu Geboten?

„Liebe deinen Mitmenschen, so wie du dich selbst liebst!“
„Liebt eure Feinde und betet für alle, die euch hassen und verfolgen!“

Es ist wohl leider nur ein kleiner Teil der Weltbevölkerung, der diese Gebote Jesu konsequent befolgt.
Die schädlichen Auswirkungen des menschlichen Verhaltens, die Nietzsche beklagt, können also nicht daher kommen, dass Menschen Jesus nacheifern und selbstlos leben sondern daher, dass sie seine Gebote noch nicht befolgen.
Wie viel Leid wäre in der Geschichte der Menschheit vermieden worden, wenn wir anstatt Kriege zu führen tatsächlich für unsere Feinde gebetet hätten? Stattdessen werden die Menschen immer wieder durch ideologische Kampagnen gegeneinander aufgehetzt, was Kriege zur Folge hat.
Jesus hat mit seinem selbstlosen Tod am Kreuz die Welt verändert. Er hat den Satan entmachtet und kann uns fähig machen unsere Mitmenschen zu lieben, wie wir uns selbst lieben und unsere Feinde zu lieben, wenn wir an ihn glauben.
Im Glauben an Jesus Christus liegt das größte Veränderungspotential für die Welt.