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Liebe, die uns Kraft gibt
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„Der »Gläubige« gehört sich nicht, er kann nur Mittel sein, er muß verbraucht werden, er hat jemand nötig, der ihn verbraucht.“
 
Friedrich Nietzsche (1844-1900), deutscher Philosoph
(Friedrich Nietzsche, Werke in drei Bänden, hrsg. v. Karl Schlechta, München o.J., Bd. II, S. 1221. Zit. nach Wolfgang Beutin, FRIEDRICH NIETZSCHE in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 358)
 
Wenn im Zusammenhang mit dem christlichen Glauben davon gesprochen werden kann, dass jemand die Bereitschaft hatte, dass andere über sein Leben verfügen konnten, dann war es Jesus Christus selbst. Die Bibel schreibt über ihn:

„Obwohl er Gott in allem gleich war und Anteil an Gottes Herrschaft hatte, bestand er nicht auf seinen Vorrechten. Nein, er verzichtete darauf und wurde rechtlos wie ein Sklave. Er wurde wie jeder andere Mensch geboren und lebte als Mensch unter uns Menschen.“ (Philipper 2, 6-7)

Jesus kam aus der Herrlichkeit des himmlischen Reiches auf die Erde, wurde in einem schmutzigen Stall geboren und teilte mit den Menschen ihr schwieriges Leben in Armut und Krankheit, und er opferte sein Leben am Kreuz auf Golgatha damit wir, die wir an ihn glauben, das ewige Leben haben. Es ist also genau anders herum, als Nietzsche es sagt: Nicht das Leben der Gläubigen sondern das Leben Jesu wurde quasi „verbraucht“, damit wir leben können. Aber die Geschichte endet nicht am Kreuz. Drei Tage nach seinem Tod ist Jesus wieder auferstanden. Er hat über den Tod triumphiert und so bewiesen, dass er Gott ist. Alles, was wir an Gutem vollbringen, wo wir unser ganzes Herz hineinlegen, wird uns möglich gemacht durch die Liebe Jesu, die durch uns wirkt. Die Liebe Jesu ist wie ein Feuer, das ewig brennt, an dem wir uns wärmen und durch das wir uns jeden Tag neue Kraft schenken lassen können. Jesus lebt zwar im Himmel aber durch seinen Heiligen Geist ist er jederzeit in uns wirksam. Das ist das Geheimnis der Christen.