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Das Leben lieben
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„Christentum war von Anfang an, wesentlich und gründlich, Ekel und Überdruß des Lebens am Leben ...“
 
Friedrich Nietzsche (1844-1900), deutscher Philosoph
(Friedrich Nietzsche, Werke in drei Bänden, hrsg. v. Karl Schlechta, München o.J., Bd. I, S. 15. Zit. nach Wolfgang Beutin, FRIEDRICH NIETZSCHE in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 363)
 
Christentum steht für mich für das Leben im Glauben an und mit Jesus.
Das traf z.B. auch für viele der Menschen zu, die Jesus vor 2000 Jahren in Palästina folgten. Sie waren nicht nur von ihm begeistert, weil er Kranke heilte und Hungrige speiste, sondern weil er „Worte des ewigen Lebens“ (Petrus) hatte. Sie umlagerten ihn bei seinen Predigten so dicht, dass er manchmal von einem Boot aus zu ihnen sprechen musste. Sie folgten ihm auch in Scharen, wenn er sich an einen einsamen Ort zurückzog, um mit Gott allein zu sein.
Waren dies Menschen, die des Lebens überdrüssig waren? Wohl kaum. In der Botschaft Jesu sahen sie die Chance für ein neues, lebenswertes Leben. Sie waren glücklich, Jesus gefunden zu haben. Sie lebten in seiner Gegenwart und unter seinem Wort neu auf.
Und wie war das mit den Menschen der ersten christlichen Gemeinden? Schon bald, nachdem sich die erste christliche Gemeinde in Jerusalem gebildet hatte, wurden diese Menschen verfolgt.
Sie flüchteten in andere Länder des Mittelmeerraumes; aber auch hier, z.B. in Rom, erlebten sie Not und Verfolgung. Sie wurden gefangengenommen, verhört, gefoltert, und starben oft einen grausamen Tod. Aber die meisten hielten an ihrem Glauben fest. Und warum? Weil sie wussten, dass Jesus Christus auferstanden war. Er hatte den Tod überwunden und deshalb auch die Macht ihnen, den Glaubenden, das ewige Leben zu schenken.
Deshalb überstand die christliche Gemeinde alle Verfolgungen – weil sie das Leben liebten; das Leben mit Jesus Christus, dem auferstandenen Herrn.