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Friede mit euch
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„Das Christentum dagegen zerdrückte und zerbrach den Menschen vollständig und versenkte ihn wie in tiefen Schlamm: in das Gefühl völliger Verworfenheit ...“
 
Friedrich Nietzsche (1844-1900), deutscher Philosoph
(Friedrich Nietzsche, Werke in drei Bänden, hrsg. v. Karl Schlechta, München o.J., Bd. I, S. 526. Zit. nach Wolfgang Beutin, FRIEDRICH NIETZSCHE in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 364)
 
Welche Gefühle würden in uns wach, wenn wir nicht mehr allen möglichen Vergnügungen nachgehen könnten? Würden wir dann die Stimme unseres Gewissens hören, das uns auf mögliche Verfehlungen aufmerksam macht?
Auf diese Gefühle muss uns Jesus nicht aufmerksam machen. Sie sind da, wenn wir uns nicht von ihnen ablenken.
Die Bibel erzählt von dem Zolleinnehmer Matthäus, der für die römische Besatzungsmacht arbeitete und seine Mitmenschen betrog, wo er nur konnte (s. Matthäus 9, 9-13). Was wird in ihm vor sich gegangen sein, als er auf Jesus traf und zu seinem Jünger wurde? Welche Freude muss es für ihn gewesen sein Jesus zu begegnen, weil der ihn von den Schuldgefühlen befreite, die ihn bedrängten.
Jesus verschafft uns keine Schuldgefühle; er befreit uns von ihnen, wenn wir ihm unsere Schuld bekennen und an ihn glauben. Paulus sagt:

„Nachdem wir durch den Glauben von unserer Schuld freigesprochen sind, steht nun nichts mehr zwischen uns und Gott. Wir haben Frieden mit ihm.“ (Römer 5, 1)

Jesus ist jederzeit bei uns. Er kann uns Frieden schenken, auch wenn wir im Konflikt mit anderen Menschen stehen. Für seine Jünger gilt:

„Gott wird euch seinen Frieden schenken, den Frieden, der all unser Verstehen, all unsere Vernunft übersteigt, der unsere Herzen und Gedanken im Glauben an Jesus Christus bewahrt.“ (Philipper 4, 7)

Es ist der Friede Jesu, den eine durch Kriege und Ungerechtigkeit geplagte Menschheit braucht. Wenn Sie an Jesus glauben, werden Sie seinen Frieden in sich spüren. Sie sind dann aber auch beauftragt, diesen Friede Jesu weiterzutragen.
In einem Lied heißt es: „Der Friede des Herrn soll die Erde verwandeln; wir rufen ihn aus, weil wir glauben und handeln, denn Jesus sagt uns: »Friede mit euch, Friede mit Euch! Mein Vater sandte mich, ich sende euch!“«
Ich wünsche Ihnen, dass der Friede Jesu in Ihnen wirksam wird.