Freiheit, die ich meine
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Über die Christen: „Das Selbstgefühl des Menschen, die Freiheit, wäre in der Brust dieser Menschen erst wieder zu erwecken.“
 
Karl Marx (1818-1883), Begründer des wissenschaftlichen Sozialismus
(Briefe aus den Deutsch-Französischen Jahrbüchern, Karl Marx, Friedrich Engels, Werke, Berlin 1956ff, Bd. 1, S. 338f. Zit. nach Walther Müller-Jentsch, KARL MARX in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 311)
 
Die Frage lautet, wo auf dieser Welt das „Selbstgefühl des Menschen“, die Freiheit im Marxistischen Sinne, die allerdings auch das Verbot der Glaubensausübung beinhaltet, die Menschen beherrscht und sie zu einem menschenwürdigen Leben befähigt.
Wir leben in Mitteleuropa auf einer Insel der Freiheit, die im vergangenen Jahrhundert oftmals durch nationalistische und sozialistische Systeme gefährdet wurde. Der größte Teil der Menschen lebt entweder in diktatorischen Systemen und / oder ist in grausame Kriege verwickelt. Der größte Teil der Menschen hat mit dem christlichen Glauben nichts zu tun, ist also „frei“ von ihm. Und trotzdem wirkt sich diese Freiheit im marxistischen Sinne nicht dahingehend aus, dass diese Menschen unter friedlichen und menschenwürdigen Verhältnissen leben.
Woran liegt es also, dass die Freiheit im marxschen Sinne versagt hat?
Die Bibel sagt:

„Wenn ein Volk Gottes Gesetz befolgt, wird es stark. Verstößt es dagegen, stürzt es sich ins Verderben.“ (Sprüche 14, 34)

Die Freiheit, die der Mensch braucht, ist die Freiheit von der Sünde. Dass die Geschichte der Menschheit eine Geschichte der Kriege und der Unterdrückung ist und dass bisher jedes politische System versagt hat beweist, dass sich der Mensch nicht selbst aus dem Sumpf der Gewalt und Unterdrückung herausziehen kann, sondern dass er Gott braucht.
Paulus sagt den Menschen, die zum Glauben gekommen sind:
 
„Denn nachdem ihr von der Herrschaft der Sünde wirklich frei geworden seid, könnt ihr jetzt Gott dienen.“ (Römer 6, 18)

Dies gilt nicht nur für den gesellschaftlichen sondern auch für den privaten, den zwischenmenschlichen Bereich. Jesus bringt auch Frieden in die Beziehungen mit unseren Mitmenschen.
Nur wer Jesus in sein Leben aufgenommen hat, ist wirklich frei.