Grundlegendes Bedürfnis
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„Der Mensch wurde [...] nicht von der Religion befreit, er erhielt die Religionsfreiheit.“
 
Karl Marx (1818-1883), Begründer des wissenschaftlichen Sozialismus
(Zur Judenfrage, Karl Marx, Friedrich Engels, Werke, Berlin 1956ff, Bd. 1, S. 369. Zit. nach Walther Müller-Jentsch, KARL MARX in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 311)
 
Es geht in diesem Zusammenhang um die gesellschaftlichen Veränderungen beim Übergang vom Feudalismus zum Kapitalismus.
Marx wundert sich, dass die Religion damals nicht abgeschafft wurde. Er beweist damit, dass er kein Gefühl für die Menschenrechte hat. Das gesellschaftliche System ist dazu da, den Menschen das bereitzustellen, was sie zum Leben brauchen. Und dazu gehört natürlich auch die Möglichkeit, seinen Glauben auszuüben.
Die Unfähigkeit des Karl Marx, die Bedürfnisse der Menschen zu erkennen und darauf einzugehen ist in diesem Fall darauf zurückzuführen, dass er Gott für ein Produkt der Einbildungskraft der Menschen hält. Dass Gott eine Realität ist, der sich die Menschen schlecht entziehen können und die deshalb auch das Bedürfnis der Menschen nach Ausübung ihres Glaubens erzeugt, hat die Geschichte der sozialistischen Staaten bewiesen: Selbst durch die schärfsten Einschüchterungs- und Strafmaßnahmen konnten die sozialistischen Machthaber das Bedürfnis der Christen nach Ausübung ihres Glaubens nicht unterbinden, konnten diese Menschen von ihrem Glauben nicht abgebracht werden.
Das Scheitern der sozialistischen Staaten und ihrer durch die Theorien von Marx geleiteten Machtpolitiker ist ein Beweis dafür, dass es Gott gibt: Stalin, Honecker & Co haben Gott herausgefordert, sie haben ihn bekämpft und diesen Kampf verloren.
Marx irrte sich, wenn er Gott für eine Erfindung des Menschen hielt. Aufgrund seiner falschen theoretischen Vorstellungen war das Scheitern der sozialistischen Staaten schon vorprogrammiert.