Gottes Liebe rettet
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„Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt ... Sie ist das Opium des Volks.“
 
Karl Marx (1818-1883), Begründer des wissenschaftlichen Sozialismus.
(Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie, Einleitung, in: Karl Marx/Friedrich Engels, Werke, Berlin 1956ff, S. 378f. Zit. nach Walther Müller-Jentsch, KARL MARX in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 306)
 
Wovon Karl Marx hier spricht, ohne es zu wissen, ist das Verhältnis des Menschen zu Gott:

„«Verschließe dein Ohr nicht (Gott) vor meinem Seufzen und Schreien!» Und du hast mich erhört!“ (Klagelieder 3, 56)

Im letzten Satz liegt der Unterschied zwischen den von Menschen gemachten Religionen und dem Glauben an Gott: „Und du hast mich erhört!“ Was glauben Sie, was für eine innere Befreiung es mit sich bringt, wenn Sie zu Gott um Hilfe gebetet haben und er greift tatsächlich ein? Dann wissen Sie, dass es Gott gibt, der die Menschen bewegt, der zwar nicht alles genau so lenkt, wie Sie es gerne haben möchten, auf den Sie sich aber verlassen können, wenn Sie in Not sind.
Karl Marx hatte ein ausgesprochenes Gespür für das Seufzen der Menschen. Er machte es sich zur Lebensaufgabe die Gesellschaft so zu verändern, dass kein Mensch mehr es nötig haben würde, zu seufzen.
Hätte er doch in einer Vorausschau das Seufzen der Millionen Menschen gehört, die unter dem System leiden sollten, das nach seiner Theorie aufgebaut wurde.
Gott bietet uns anstatt einer grauen Theorie das einzige, was dem Menschen aus der Not helfen kann: seine Liebe.
Der größte Feind des Menschen ist der Mensch, der, eigensüchtig wie er ist, seinen Vorteil gegenüber anderen Menschen durchsetzen will. Jesus hielt dem seine Aufforderung entgegen: „Liebe deinen Mitmenschen, so wie du dich selbst liebst!“
Wenn wir an Gott glauben bekommen wir durch seine Liebe die Kraft, diese Gebote in die Tat umzusetzen.