Die Kraft der Liebe
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„Nicht das Bewußtsein bestimmt das Leben, sondern das Leben bestimmt das Bewußtsein.“
 
Karl Marx (1818-1883), Begründer des wissenschaftlichen Sozialismus
(Deutsche Ideologie, Karl Marx, Friedrich Engels, Werke, Berlin 1956ff, Bd. 3, S. 26f. Zit. nach Walther Müller-Jentsch, KARL MARX in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 308)
 
Marx will ausdrücken, dass die Menschen nicht in schwierigen Verhältnissen ausharren müssen, weil sie das falsche Bewusstsein, also das falsche Verständnis von dem Charakter der menschlichen Lebenszusammenhänge haben, sondern dass sie ihr Bewusstsein verändern, indem sie ihre Lebensverhältnisse zum Positiven verändern.
Da stellt sich natürlich die Frage, warum die Befreiungskämpfe der Menschen immer wieder in neuem Unrecht endeten, warum etwa die Französische Revolution in einem Chaos von Denunziation und Mord durch die Guillotine, die sozialistischen Staaten im System der Bespitzelung, der verlogenen Schauprozesse und der Arbeitslager endeten?
Ich möchte behaupten, dass die Menschen erst dann das richtige Bewusstsein erlangen, wenn sie fähig zur Liebe werden, wenn sie ihre Persönlichkeit dahingehend ändern, dass sie nicht mehr ihren eigenen Vorteil und damit die Übervorteilung anderer Menschen erreichen wollen sondern ihre Mitmenschen so lieben wie sich selbst und sogar ihre Feinde lieben können.
Erst wenn die Menschen so weit gekommen sind, werden sie menschenwürdige Produktions- und Lebensverhältnisse aufbauen können.
Und wie kommen wir zu diesem Ziel der Umwandlung der menschlichen Persönlichkeit? Indem wir uns zu Gott wenden. Gott möchte uns mit seiner Liebe verändern, damit wir andere Menschen lieben und schon auf dieser Erde möglichst menschenwürdige Verhältnisse schaffen können.
Für den Glaubenden gilt: Gottes Liebe bestimmt das Bewusstsein und das Handeln.

„Wir wollen lieben, weil Gott uns zuerst geliebt hat.“
(1. Joh. 4, 19)