Die Auferstehung bewirkt Mut
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„Die sozialen Prinzipien des Christentums sind duckmäuserisch ...“
 
Karl Marx (1818-1883), Begründer des wissenschaftlichen Sozialismus
(Der Kommunismus des Rheinischen Beobachters, Karl Marx, Friedrich Engels, Werke, Berlin 1956ff, Bd. 4, S. 200. Zit. nach Walther Müller-Jentsch, KARL MARX in Karlheinz Deschner (Hg), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 309)
 
Haben Sie das schon mal getan – sich geduckt, wenn andere etwas getan haben, was verwerflich ist, oder wenn Sie selbst angegriffen wurden?
So etwas ist bestimmt jedem einmal passiert. Aber deshalb ist man doch nicht gleich ein Duckmäuser. Man kann die Lehren aus solch einem Verhalten ziehen und sich für das nächste Mal vorbereiten, damit einem so etwas nicht noch einmal passiert.
Die Jünger Jesu hatten sich auch einmal so verhalten. Als Jesus gefangengenommen worden war liefen sie auseinander und versteckten sich in ihren Häusern in Jerusalem. Sie hatten Angst, dass das Gleiche, das Jesus passiert war, ihnen ebenfalls geschehen werde. Und nach der Hinrichtung Jesu am Kreuz hatten sie die Hoffnung verloren, dass sich noch einmal alles zum Guten wenden werde.
Erst als der von den Toten auferstandene Jesus ihnen mehrmals begegnet war, fanden sie wieder zu ihrem Glauben zurück.
Dieses wunderbare Ereignis, dass Jesus von den Toten auferstanden war, zeigte ihnen nicht nur, dass Jesus tatsächlich Gott ist, sondern dass dieser auch den Tod überwunden hat.
Jetzt war auch klar, dass sie, die an Jesus glaubten, das ewige Leben haben würden.
Die Auferstehung Jesu machte aus den eben noch eingeschüchterten Jüngern mutige Christen, die allen Verfolgungen, die auf sie zukamen, widerstanden.
Die Menschen, die der in Jerusalem entstandenen christlichen Gemeinde angehörten, wurden später in den gesamten Mittelmeerraum zerstreut. Die vertriebenen Christen gründeten dort wieder neue Gemeinden. Auch in Rom mussten die Christen grausame Verfolgungen, z.B. unter Nero, erleiden. Aber sie blieben ihrem Glauben treu. Sie wurden keine Duckmäuser, weil der Glaube an den auferstandenen Jesus sie stark machte.
Dieser Glaube ist es auch, der die verfolgten Christen in Eritrea, China und Nord Korea aushalten lässt. Der Geist Gottes und die Liebe Jesu Christi machen es auch heute noch möglich, dass Christen unter solchen Verfolgungen ihrem Glauben treu bleiben und nicht zu Duckmäusern werden.