Atheisten > Julian (332-363), römischer Kaiser
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Über die Christen des Neuen Testaments: „Wenn man mir auch nur einen einzigen namhaften Schriftsteller jener Zeit nachweist, der diese Leute überhaupt erwähnt hat – die ganze Geschichte hat sich unter Tiberius oder Claudius begeben - , so könnt ihr mich in allen Stücken für einen ausgemachten Lügner halten.“
 
Julian (332-363), römischer Kaiser
(Der Kaiser der Römer gegen den König der Juden. Aus den Schriften Julians des ´Abtrünnigen`, 1941, S. 42f ? . Zit. nach Karlheinz Deschner, KAISER JULIAN in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 46)
 
Von Jesus Christus berichten einige Schriftsteller der Antike (z.B. Tacitus, Lucian, Sueton usw.). Nehmen wir einmal den jüdischen Historiker Flavius Josephus (geb. 37 n.Chr.), der politisch übrigens auf der Seite der Römer stand. Von ihm sind drei Passagen bekannt, in denen von Jesus und den Christen berichtet wird. In seinen Jüdischen Altertümern (XVIII.3.3) erwähnt er nicht nur die Christen, er schreibt auch von Wundern (unglaubliche Taten) Jesu und bezeichnet ihn weiterhin als einen Lehrer. Josephus erwähnt nicht nur Jesu Kreuzestod sondern auch seine Auferstehung, die durch Propheten vorausgesagt worden sei.
Dies sind einige Beispiele von dem, was uns das Neue Testament und Josephus gleichermaßen von Christus und den Christen berichten. Es ist somit genug, um Julian für einen „ausgemachten Lügner“ zu halten, wie er selbst schreibt. Aber was soll’s. Lieber wäre es mir, Julian hätte seine sinnlose Opposition gegen Jesus Christus, dessen Existenz historisch vielfach belegt ist, aufgegeben und wäre zum Glauben an ihn gekommen, dann hätte er das ewige Leben.