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Alle Menschen brauchen Jesus
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Nur ein Gott der Juden?: „Warum also hat Gott uns nicht beachtet, wenn er wirklich unser aller Gott ist und Schöpfer aller in gleicher Weise? ... vielmehr muß er, wie ich bereits bemerkt, eingeschränkt sein und bei seiner begrenzten Herrschaft auf einer Stufe mit den übrigen Göttern gedacht werden.“
 
Julian (332-363), römischer Kaiser
(K.J. Neumann, Kaiser Julians Bücher gegen die Christen, 1880, S. 12f ?. Zit. nach Karlheinz Deschner, KAISER JULIAN in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 47)
 
Mit Jesus vollendete sich die Geschichte Gottes mit seinem Volk Israel und beginnt die Heilsgeschichte Gottes mit der gesamten Menschheit. Jesus ist tatsächlich zu allen Völkern gesandt, egal welchen selbst erdachten Göttern sie nun anhingen oder noch anhängen.
Was hat Jesus nun diesen „übrigen Göttern“, die Julian anspricht, voraus?
Was Jesus besonders auszeichnet ist, dass er unsere Sünden vergibt.
Wenn ich jemandem etwas antue und es kommt ein dritter daher und sagt: „Ich vergebe dir!“, dann kann man das als eine Dreistigkeit bezeichnen. Wenn aber Jesus dies zu mir sagt, dann macht es deshalb einen Sinn, weil Sünde, auch wenn sie sich gegen andere richtet, in erster Linie eine Verletzung Gottes und seiner Gesetze darstellt. Und zwar deshalb, weil Gott die Menschen und die Gesetze, denen ihr Handeln unterworfen ist, geschaffen hat.
Wer außer Gott kann die Sünde vergeben? Die von Julian genannten „übrigen Götter“ bestimmt nicht, sie entstammen der Einbildungskraft von Menschen und sind höchstens tote Gebilde aus Holz und Stein.
Jesus hingegen kann uns die Schuld vergeben und uns durch seine Kraft von der Herrschaft der Sünde befreien – wenn wir an ihn glauben. Er ist deshalb der Gott aller Menschen, denn wir alle sind Sünder und haben Jesu Vergebung nötig.