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Kein schreckliches Ende
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Kritik am Sündenfall-Bericht: „… »Siehe, Adam ist geworden als unser Einer und weiß, was gut und böse ist. Daß er nun nicht auch seine Hand ausstrecke und breche vom Baume des Lebens und esse und lebe ewiglich.« ... und dazu noch die eifersüchtige Sorge, daß der Mensch nicht vom Baume des Lebens koste und so, dem Tode entrückt, zur Unsterblichkeit eingehe...“
 
Julian (332-363), römischer Kaiser
(K.J. Neumann, Kaiser Julians Bücher über die Christen, 1880, S. 6f. Zit. nach Karlheinz Deschner, KAISER JULIAN in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 44f)
 
Gott sprach:
 
„Nun ist der Mensch geworden wie wir, weil er Gut und Böse erkennen kann. Auf keinen Fall darf er jetzt von dem Baum essen, dessen Frucht Leben schenkt – sonst lebt er für immer!“ (1. Mose 3, 22)

Wir wissen, was damals passierte: Adam und Eva hatten vom Baum der Erkenntnis gekostet, weil sie sein wollten wie Gott. Sie wollten ihr Leben selbst bestimmen und die Herrschaft Gottes nicht mehr dulden.
Das Ergebnis war aber nicht, dass sie zu einem Leben in vernünftiger Einsicht fähig waren sondern als Folge der Trennung von Gott wurden sie vom Bösen beherrscht. Neid, Zwietracht und Hass, Krieg, Hunger, Krankheit herrschten seitdem im Leben der Menschen. Das Böse hatte Einzug gehalten in der Welt. Es beherrschte seitdem die zwischenmenschlichen Beziehungen und das Verhältnis der Menschen zur Natur. Naturkatastrophen und Krankheit sind auf die Herrschaft des Bösen, des Zerstörerischen zurückzuführen.
Möchten Sie ewig in dieser kaputten Welt leben, für immer verfolgt von Kriegen, Hunger und Krankheiten? Möchten Sie einem an Alzheimer oder Krebs erkrankten Menschen zumuten ewig zu leben?
Der barmherzige Gott wollte dies den Menschen, die den folgenschweren Fehltritt zu verantworten hatten, nicht zumuten. Deshalb setzte er ihrer Lebenserwartung eine Grenze: damit sie irgendwann von ihrem leidvollen Leben erlöst würden.
Gott will uns aber auch ein ewiges Leben ohne Konflikte, Hunger und Krankheit schenken. Wer die Vergebung seiner Schuld durch den Kreuzestod Jesu Christi in Anspruch nimmt und an den Sohn Gottes glaubt, der erhält dieses ewige Leben in Gottes Herrlichkeit.