Vernunft führt zu Jesus
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„Ein nachdenklicher Ungläubiger erkennt, daß er, ohne den Bereich dieser Welt verlassen zu müssen, zwingende und reale Beweggründe hat, die ihn bestimmen, Gutes zu tun; er sieht ein, daß er Interesse daran hat, sich selbst zu erhalten und all das zu meiden, was ihm zu schaden vermag.“
 
Paul Holbach (1723-1789), deutscher Philosoph der französischen Aufklärung
(Briefe an Eugénie, (Ost-) Berlin 1959, S. 230. Zit. nach Egbert Hoehl, PAUL THIRY D´HOLBACH in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 136)
 
Der deutsche Philosoph Paul Holbach lebte im 18. Jahrhundert in Paris und gehörte zu den sogenannten Enzyklopädisten, einer Reihe von Intellektuellen wie z.B. Diderot oder Rousseau, die die Geistesrichtung der französischen Aufklärung repräsentierten.
Holbach glaubte an nichts Übernatürliches sondern an die menschliche Vernunft. Jeder Mensch hat seiner Meinung nach Interesse daran, sich selbst zu erhalten und tut deshalb genau das, was ihm nützt und meidet alles, was ihm schadet.
Wo hat Holbach nur seine Augen gehabt? Damals wie heute waren z.B. viele Menschen in kriminelle Aktivitäten verwickelt und verübten Verbrechen wie Diebstahl und Mord, die letzten Endes auch ihnen selbst schadeten. Damals wie heute werden jedes Jahr tausende von Menschen in Kriegen getötet und verstümmelt. Alles Menschen, die doch laut Holbach so vernünftig sind, dass sie das für sie Schädliche meiden. Hat sich Holbach mit seinen intellektuellen Thesen in einem Traumschloss aufgehalten?
Das tatsächlich unvernünftige Verhalten vieler Menschen zeigt, dass wir alle Sünder sind, die nicht nur anderen Menschen, sondern auch sich selbst schaden. Der Ausweg ist bekannt: Der Glaube an Jesus Christus befreit uns von der Herrschaft der Sünde. Der Apostel Paulus sagt:

„Unser früheres Leben endete mit Christus am Kreuz. Unser von der Sünde beherrschtes Wesen ist vernichtet, und wir müssen nicht länger der Sünde dienen.“ (Römer 6, 6)

Das einzig Vernünftige, was wir tun können ist, an Jesus zu glauben.