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Gottes Gnade: Das Größte im Leben
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„Es gibt keinen Weg zur Gottheit, als durch das Tun des Menschen. Durch die vorzüglichste Kraft, das hervorragendste Talent, was jedem verliehen worden, hängt er mit dem Ewigen zusammen, und soweit er dieses Talent ausbildet, diese Kraft entwickelt, soweit nähert er sich seinem Schöpfer und tritt mit ihm in Verhältnis…“
 
Friedrich Hebbel (1813-1863), dt. Dramatiker des Realismus
(Friedrich Hebbel, Werke, hrsg. v. G. Fricke, W. Keller und K. Pörnbacher, 5 Bde., München 1963, Bd. IV, 1211. Zit. nach Klaus Ahlheim, FRIEDRICH HEBBEL in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 286)
 
Dies ist ein idealistischer Standpunkt. Hebbel greift nach dem größten Heil der Menschen und will es mit eigener Kraft erkämpfen.
Die Nationalsozialisten sahen sich als die Menschen, die die besten Fähigkeiten und Kräfte entwickelt hatten und wollten ein Reich schaffen, das dem Reich Gottes gleichkommen sollte. Dies Reich hat nicht 1000 sondern nur 12 Jahre gehalten und diejenigen, die sich für die edelsten und besten Menschen hielten, haben unsagbares Leid verursacht.
Ist dies nicht ein Grund demütig zu werden und zuzugeben, dass wir Gott nichts geben können sondern ganz auf seine Gnade angewiesen sind?
Vor Gott können wir unsere Schwächen zugeben, er vergibt uns unsere Schuld und wir brauchen dafür nichts zu leisten. Er schenkt uns seine Vergebung und damit das Größte, was der Mensch erlangen kann, das ewige Leben.