Atheisten > Friedrich Hebbel
Die Befreiungstat Jesu
Weitere Texte:
Friedrich Hebbel
Pro2-HebbelWunder-145
Pro2-Hebbelvorzüglich-147
Pro2-HebbelUnsterblichkeit-144
Pro2-HebbelSündenfall-139
Pro2-Hebbelsittlich-148
Pro2-HebbelRegierungen-135
Pro2-HebbelPhantasie-137
Pro2-HebbelMensch-142
Pro2-HebbelIdee-138
Pro2-HebbelHölle-150
Pro2-HebbelHausvater-140
Pro2-HebbelHand-143
Pro2-HebbelBühne-149
Pro2-Hebbelbegraben-146
Pro2-Hebbelbedeutend-141
Pro2-Hebbelalles-136
Pro2-HebbelIdee-138
„Manche Menschen glauben nur darum einen Gott, eine Unsterblichkeit, weil sie sich so ungeheuren Ideen nicht zu opponieren wagen.“
 
Friedrich Hebbel (1813-1863), dt. Dramatiker des Realismus
(Friedrich Hebbel, Werke, hrsg. v. G. Fricke, W. Keller und K. Pörnbacher, München 1963, Bd. IV, 716. Zit. nach Klaus Ahlheim, FRIEDRICH HEBBEL in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 282)
 
Welcher Mensch möchte seinen Tod nicht so weit wie möglich hinausschieben, letzten Endes unsterblich sein? Die Bemühungen der Mediziner laufen seit Menschengedenken auf dieses Ziel hinaus.
Nichts bringt uns diesem Ziel der Unsterblichkeit näher als allein die ungeheure Liebestat Jesu, für unsere Schuld am Kreuz zu sterben. Wer die Vergebung seiner Schuld durch Jesus Christus annimmt, hat das ewige Leben.
Ungeheuerlich erschien vielen Zeitgenossen Jesu seine Voraussage, dass er getötet und am dritten Tage durch die Kraft Gottes wieder von den Toten auferweckt werde. Dies konnten selbst seine Jünger nicht begreifen, und als ihr Führer tatsächlich hingerichtet worden war, verkrochen sie sich vor Angst in ihre Häuser.
Wie ist es dann zu verstehen, dass dieselben Jünger kurze Zeit später mutig als an Jesus Christus Glaubende in der Öffentlichkeit auftraten und sogar die erste christliche Gemeinde gründeten?
Das Ungeheuerliche war geschehen: Jesus war tatsächlich von den Toten auferstanden und seinen Jüngern mehrfach erschienen – sie konnten sogar ihre Hände in seine Nägelmale legen; ein Irrtum war nicht möglich. Jesus war wirklich auferstanden.
Wer den Tod besiegt hat, kann uns auch das ewige Leben schenken. Wer gegen dieses einmalige Angebot, den Glauben an Jesus anzunehmen, opponiert schließt die Möglichkeit aus, für immer in Gottes Herrlichkeit zu leben. Dies wäre allerdings ungeheuerlich; nämlich ein ungeheurer Fehler.