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Wie kam die Sünde in die Welt?
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„Die Welt ist Gottes Sündenfall.“
 
Friedrich Hebbel (1813-1863), dt. Dramatiker des Realismus
(Friedrich Hebbel, Werke, hrsg. v. G. Fricke, W. Keller und K. Pörnbacher, München 1963, Bd. IV, 3031. Zit. nach Klaus Ahlheim, FRIEDRICH HEBBEL in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 282)
 
Durch wen kam die Sünde in die Welt?
Durch die Menschen, die sich von Gott lossagten und ohne ihn leben wollten – nicht durch Gott; der hatte die Welt erschaffen und den Menschen im wahrsten Sinne des Wortes paradiesische Zustände bereitet.
Als Gott den Menschen erschaffen hatte betrachtete er seine gesamte Schöpfung und es war sehr gut! (1. Mose 1, 31)
Es war nicht nur die Schöpfung, die gut war. Das Verhältnis zwischen den Menschen Adam und Eva war gut. Es gab zwischen ihnen keinen Streit, keine Uneinigkeit. Auch das Verhältnis der Menschen zur Natur war gut. Es gab keine Hungersnot und keine Naturkatastrophen. Es herrschten also paradiesische Zustände.
Was kennzeichnet eigentlich das Paradies? Die Gegenwart Gottes und damit seine Herrschaft über Mensch und Natur.
Außer Gott und seinen Engeln gab es aber noch andere überirdische Wesen. Der Satan, vormals einer der höchstgestellten Engel Gottes, hatte sich mit anderen Engeln von Gott losgesagt. Er war nun der Gegenspieler Gottes. Gott verkörpert das Gute, der Satan das Böse. In der Gestalt der Schlange trat er vor Adam und Eva und verführte sie zum Bösen. Sie waren nicht mehr mit der Rolle des Menschen im Garten Eden zufrieden; sie wollten sein wie Gott.
Dadurch, dass durch Adam und Eva das Böse Eintritt gefunden hatte in die von Gott geschaffene Welt, tat sich eine Kluft zwischen Gott und den Menschen auf: Die Menschen lebten nun getrennt von Gott. Alle Nachkommen Adams und Evas, auch Kain, waren der Versuchung durch das Böse ausgesetzt. Und so, wie Kain seinen Bruder Abel erschlug, siegte in vielen Menschen das Böse.
Aber Jesus Christus, der Sohn Gottes, hat durch seinen Tod am Kreuz das Böse besiegt. Wer an ihn glaubt, dem sind seine Sünden vergeben, der ist versöhnt mit Gott, der hat das ewige Leben.