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Unbedeutend aber erlöst
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„… Woher kommts doch wohl, daß alles, was auf Erden jemals bedeutend war, über Christentum dachte, wie ich?“
 
Friedrich Hebbel (1813-1863), dt. Dramatiker des Realismus
(Friedrich Hebbel, Werke, hrsg. v. G. Fricke, W. Keller und K. Pörnbacher, München 1963, Bd. IV, 688. Zit. nach Klaus Ahlheim, FRIEDRICH HEBBEL in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 283)
 
Hebbel lehnte den christlichen Glauben ab, das ist bekannt. Aber wer Gott kennen lernen will, der muss sich wohl schon die Bibel vornehmen und für die Begegnung mit Gott bereit sein – indem er ihn zum Beispiel bittet, in sein Leben einzugreifen und ihm dadurch zu zeigen, was er mit ihm vorhat.
Eine solche Begegnung ist nicht für andere nachprüfbar wie ein wissenschaftliches Experiment, aber sie wird dazu führen, dass derjenige, der dazu bereit ist, Gott erkennt und durch ihn verändert wird.
Wem ein solches Handeln und eine solche Einstellung zu naiv sind, der bringt sich selbst um die Möglichkeit Gott zu erkennen. Dies ist oft bei Menschen der Fall, die sich für bedeutend halten, wie Hebbel. Aber die Bibel ist nicht für Menschen geschrieben, die stolz oder bedeutend sind. Der Apostel Paulus schreibt: „Wer von Menschen geringschätzig behandelt, ja verachtet wird, wer bei ihnen nichts zählt, den will Gott für sich haben.“
Und so ist die Grundaussage des Neuen Testaments, dass Jesus für die Menschen am Kreuz starb, die ihn um die Vergebung ihrer Sünden bitten; eine Botschaft, die nicht bei jedem Menschen ankommt. Paulus sagt weiter:

„Dass Jesus Christus am Kreuz für uns starb, muss freilich all denen, die verlorengehen, unsinnig erscheinen. Wir aber, die gerettet werden, erfahren gerade durch diese Botschaft vom Kreuz die ganze Macht Gottes.“ (1. Korinther 1, 18)

Die Botschaft Jesu Christi wird daher bei „bedeutenden“ Menschen kein gutes Echo finden. Was diese aber verpassen, ist die Vergebung ihrer Sünden und das ewige Leben.