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Begeistert von Jesus
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Über das Christentum: „Es will Wunder tun, und selbst, wenn Wunder möglich wären, hörten sie nicht auf, überflüssig zu sein.“
 
Friedrich Hebbel (1813-1863), dt. Dramatiker des Realismus
(An Elise Lensing, in: Friedrich Hebbel, Werke, hrsg. v. G. Fricke, W. Keller und K. Pörnbacher, München 1963, Bd. V, 486. Zit. nach Klaus Ahlheim, FRIEDRICH HEBBEL in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 285)
 
Hebbel drückt sich etwas ungeschickt aus: Nicht das Christentum tut Wunder sondern Gott.
Wogegen Hebbel aber offensichtlich etwas hat ist, dass Gott in unser Leben eingreift.
Als Jesus, Gottes Sohn, auf der Erde, in Israel lebte, erkannten die Menschen, wie sehr sie Gott brauchten. Und Jesus griff in ihr Leben ein, heilte Kranke, erweckte Tote zum Leben. Die Menschen waren begeistert von Jesus und folgten ihm zu tausenden nach.
Hingegen scheinen wir Menschen es meisterhaft zu verstehen, Unglück zu zu verbreiten. Erkennen kann man das an den Kriegen in der Welt, daran, dass Menschen immer wieder anderen Böses antun. Auch heute braucht die Welt Gottes Eingreifen. Nur durch ein Wunder Gottes kann die Feindschaft zwischen den Menschen beendet werden.
Und wie ist es mit unserem privaten Bereich? Gibt es auch dort verfahrene Situationen? Wir möchten doch nur ungern zugeben, dass wir Gottes Eingreifen in unser Privatleben nötig haben. Vielleicht ist dies der Grund, warum Hebbel so geringschätzig über Wunder spricht. Ich bin Gott dankbar, dass er auch in meine privaten Beziehungen eingreift und mir immer wieder neues Glück schenkt.
Wunder – das Eingreifen Gottes – haben wir wirklich nötig. Und Gott tut sehr oft Wunder, wenn wir ihn darum bitten.