Atheisten > Eduard von Hartmann
Aufopferndes Leben
Weitere Texte:
Eduard von Hartmann
Pro2-HartmannWeltende-185
Pro2-Hartmannplump-182
Pro2-HartmannJüngling-184
Pro2-HartmannHölle-186
Pro2-HartmannGenie-183
Pro2-HartmannGenie-183
Über Jesus: „Kein Genie, sondern ein Talent, das aber bei völligem Mangel gediegener Kultur im Durchschnitt nur Mittelmäßiges produziert und nicht vor zahlreichen Schwächen und bedenklichen Verirrungen zu schützen vermag ...“
 
Eduard von Hartmann (1842-1906), deutscher Philosoph
(Eduard von Hartmann, Das Christentum des Neuen Testaments, Sachsa 1905, S. 72. Zit. nach Robert Mächler, EDUARD VON HARTMANN in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 341)
 
Jesus mag es an „gediegener Kultur“ gemangelt haben. Er ließ es sogar zu, dass er, der zugleich Gott und Mensch war, in einem schmutzigen Stall geboren wurde und unter armen Menschen aufwuchs.
Wenn von Hartmann die Sache weiter durchdacht hätte wäre ihm aufgegangen, dass Jesus, dem als Gott die Macht von Legionen von Engeln zur Verfügung stand, sich als Unschuldiger gefangen nehmen, foltern und töten ließ. Und das alles aus einem selbstlosen Grund: Um uns Menschen, die wir seinen Opfertod für uns in Anspruch nehmen, von unserer Sündenlast zu befreien.
Welcher Mensch würde sich, wenn er die Wahl hätte, so erniedrigen, wie Jesus es getan hat? Jesus hat die größte Tat vollbracht, die man sich überhaupt vorstellen kann. Er ist drei Tage nach seinem Tod am Kreuz wieder auferstanden. Dass er den Tod besiegt hat ist die Garantie dafür, dass alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben.
Dafür ist von unserer Seite aus nur eines erforderlich: Zuzugeben, dass wir Sünder sind und die Vergebung der Schuld nötig haben und die wiederum von Jesus zu erbitten.
Aber an dieser Einsicht hindert von Hartmann wohl seine „gediegene Kultur“.