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Das ewige Leben
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„Weder hat Christus statt unser die ewigen Höllenstrafen getragen, noch war der Tod des Gottmenschen ein wirklicher Tod, wie der Mensch ihn ... erleidet ...“
 
Eduard von Hartmann (1842-1906), deutscher Philosoph
(Die Krisis des Christentums in der modernen Theologie, Berlin 1880, S. 10f. Zit. nach Robert Mächler, EDUARD VON HARTMANN in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 343)
 
Davon, dass Jesus eine Höllenstrafe getragen habe, steht nichts in der Bibel. Die erste Behauptung von Hartmanns ist also biblisch nicht begründet.
Die zweite Behauptung lautet, dass Jesus nicht einen wirklichen Tod (wie ein Mensch ihn erleidet) gestorben sei. Sieht man sich den biblischen Bericht genauer an, so sprechen die Fakten auch gegen diese Behauptung von Hartmanns.
In Johannes 19, Verse 32-34 wird berichtet, dass Pilatus Soldaten schickte, um dem Gekreuzigten die Beine zu brechen. Bei Jesus unterließen sie dies weil sie feststellten, dass er bereits tot war. Einer der Soldaten stieß ihm trotzdem eine Lanze in die Seite worauf Wasser und Blut aus der Wunde flossen. Dies deutet darauf hin, dass Jesu Tod auf den Riss des Herzens zurückzuführen war. Pilatus hatte eine Bestätigung über den Tod Jesu gefordert und diese von Fachleuten bekommen, die den Umgang mit dem Tod gewohnt waren.
Die Hypothese, Jesus sei bei seiner Kreuzigung nicht gestorben, ist also als widerlegt anzusehen. Das bedeutet aber, dass er durch seine Auferstehung drei Tage nach der Hinrichtung tatsächlich den Tod besiegt hat. Und damit hat er auch uns, die wir seinen Opfertod annehmen, von unserer Schuld befreit und wir haben das ewige Leben.