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Jesus bringt Heilung
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Über Jesus: „Gewiß sucht er öfters allzu plumpe Anschauungen der Jünger zu berichtigen und die Gier nach Wundern einzuschränken.“
 
Eduard von Hartmann (1842-1906), deutscher Philosoph
(Eduard von Hartmann, Das Christentum des Neuen Testaments, Sachsa 1905, S. 33f. Zit. nach Robert Mächler, EDUARD VON HARTMANN in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 340)
 
Jesus ging mit seinen Jüngern durch Jericho. Ein Blinder schrie: „Sohn Davids, hilf mir doch!“ Jesus fragte ihn: „»Was willst du von mir?« »Herr«, flehte ihn der Blinde an, »ich möchte wieder sehen können!« »Du sollst wieder sehen!« sagte Jesus zu ihm. »Dein Vertrauen hat dich geheilt.« Von diesem Augenblick an konnte der Mann wieder sehen. Er ging mit Jesus und lobte Gott.“ (Lukas 18, 39; 41-43)
Wer sehnt sich in dieser Begebenheit nach einem Wunder? Die Bibel sagt uns, was auch ganz natürlich ist: Der Blinde. Er möchte sehen können. Und Jesus vollbringt an ihm eines der vielen Wunder, die in den Evangelien geschildert werden.
Von Hartmann hat für die Kranken, die sich nach Heilung sehnen, kein Wort übrig. Ihre Not interessiert ihn offensichtlich nicht. Jesus lobt er scheinbar. Aber die Jünger stellt er in ein sehr schlechtes Licht: „Gier nach Wundern“
Das Ziel ist offensichtlich die Menschen, die an Jesus glauben, schlecht zu machen. Und über diesen Umweg trifft er Jesus selbst. Auf der Strecke bleiben dabei die Menschen, denen Jesus geistliches Heil und Heilung bringt. Ohne Jesus wären hunderte von Menschen im damaligen Israel nicht geheilt worden und hätten ihn nicht als den Messias erkannt.
Von Hartmann arbeitet mit einem billigen Trick: Er verdunkelt die Szene, wo von dem Wunder, dem geheilten Menschen, die Rede ist. Er zielt dabei auf Jesus, weil er verschweigen will, dass Jesus Gott ist, was man an seiner Fähigkeit Kranke zu heilen und Sünden zu vergeben sehen kann. Von Hartmann stellt deshalb die Jünger in ein falsches Licht. Er will damit negative Gefühle gegen die Nachfolger Jesu erzeugen. Lassen Sie sich durch von Hartmann nicht in die Irre führen. Lassen Sie sich auf sein Feindbild nicht ein.
Sagen Sie Jesus, was er für Sie tun soll. Gehen Sie auf Jesus zu und seien Sie zu einer Begegnung mit ihm bereit. Er wird sich in Ihrem Leben als Herr und Helfer erweisen, wie er das bei Millionen anderer Menschen ebenfalls tut.