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Die frohe Botschaft
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„Das nahe Weltende war der eigentliche und einzige Inhalt des Evangeliums, welcher allein ihm den Charakter der frohen Botschaft verlieh; er war das Fundamentaldogma des Urchristentums ...“
 
Eduard von Hartmann (1842-1906), deutscher Philosoph
(Eduard von Hartmann, Das Christentum des Neuen Testaments, Sachsa 1905, S.96. Zit. nach Robert Mächler, EDUARD VON HARTMANN in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 341)
 
Im christlichen Glauben gibt es keine Dogmen sondern Glaubensgrundsätze die durch die Bibel begründet sind. Jesus hat nie ein nahes Weltende verkündet. Er sagte „Niemand weiß, wann das Ende kommen wird. ... Allein der Vater kennt den Zeitpunkt.“
Das nahe Weltende war also überhaupt nicht Inhalt des Evangeliums und schon gar nicht der einzige. Woher hat Herr von Hartmann das nur?
Es stellt sich also die Frage, welcher Inhalt dem Neuen Testament den Charakter der frohen Botschaft verleiht.
´Heute ist der lang ersehnte Retter der Welt geboren`, verkündeten die Engel bei der Geburt Jesu.
Wovor rettet Jesus die Welt? Vor dem ewigen Tod. Im Johannes Evangelium steht:

„Wer an den Sohn Gottes glaubt, der hat das ewige Leben.“

Diese Botschaft gilt für jeden einzelnen von uns: Jesus hat durch seinen Opfertod am Kreuz Gott und die Menschen miteinander versöhnt. Wer an ihn glaubt, hat das ewige Leben, das für ihn schon auf dieser Erde beginnt. Zu dieser frohen Botschaft gehört deshalb auch, dass Jesus unser Leben schon auf der Erde verändern wird. Er will unsere seelischen Bedürfnisse befriedigen. Wir dürfen aber auch wegen materieller Dinge zu ihm kommen. Er will unser Leben verändern. Er kümmert sich um alles, was uns Not macht. Wir brauchen nur auf ihn zuzugehen, ihn im Gebet anzurufen, und das Leben mit ihm zu beginnen.