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Eine Lüge kommt ins Rollen
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„Offen steht das Grab. Welch herrlich Wunder, der Herr ist Auferstanden! Wer’s glaubt! Schelmen, ihr trugt ihn ja weg.“
 
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), deutscher Dichter der Klassik
(Bei Th. Vogel, Goethes Selbstzeugnisse, 1903; fehlt in der Jubiläumsausgabe. Zit. nach Gerhard von Frankenberg, JOHANN WOLFGANG VON GOETHE in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 159)
 
Diese Diebstahlstheorie ist ein alter Hut. Die Hohenpriester hatten sie erfunden (man lese Matthäus 28, 11-15), als die römische Wache ihnen meldete, der Leichnam Jesu sei aus dem Grab verschwunden. Dies war entdeckt worden, nachdem ein Engel den schweren Stein vom Eingang des Grabes Jesu weggewälzt hatte. Jesus war auferstanden.
Aber die Hohenpriester forderten unter Bestechung von der römischen Wache die Lüge zu verbreiten, Jesu Leichnam sei von seinen Jüngern aus dem Grab gestohlen worden, um die Auferstehung vorzutäuschen.
Aber hätten es die Jünger geschafft, einen 1500 bis 2000 Kilogramm schweren Stein wegzuwälzen? Wenn ja, hätten es die Wachen doch gehört und den Diebstahl unterbunden.
Gerade die Behauptung, die Jünger hätten den Leichnam gestohlen, führt zu der Erkenntnis, dass die Auferstehung geschehen ist, denn durch diese Behauptung gestehen die Hohenpriester ein, dass der Leichnam nicht mehr im Grab war.
Die Hohenpriester glaubten selbst an die Auferstehung. Der Schreck saß ihnen in den Gliedern. Deshalb brachten sie diese Lüge in Umlauf.