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Die Quelle der Liebe
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Wie die Menschen zu wohltätigem Verhalten zu veranlassen sind: „Sollte die wahre Religion, das heißt die Menschlichkeit, Sie nicht zu diesen Regierungsprinzipien bewegen können, so müßte es wenigstens Ihre Politik tun.“
 
Friedrich der Große (1712-1786), König von Preußen
6. Februar 1744 an Herzog Karl Eugen von Württemberg, für den er einen »Fürstenspiegel« schrieb. Zit. nach Gerhard von Frankenberg, FRIEDRICH DER GROSSE in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 151)
 
Diesen Rat gibt Friedrich der Große dem Herzog Karl Eugen von Württemberg. Es geht um die Frage: Wie können die Menschen zu „wohltätigem“ (vernünftigen, gemeinschaftsförderndem) Verhalten veranlasst werden, wenn dies nicht durch die Menschlichkeit geschieht? Friedrichs Antwort: Die Politik muss den Menschen dazu veranlassen.
Friedrich der Große kommt mir dabei wie der Baron von Münchhausen vor, der sich angeblich selbst am eigenen Haarschopf aus dem Sumpf gezogen hat. Wenn es der Mensch nicht von selbst schafft, sich menschenfreundlich zu verhalten, dann müssen ihn eben andere Menschen dazu bringen, die aber, so die Voraussetzung, selbst nicht menschenfreundlich handeln, weil sie eben nur Menschen sind.
Die Bibel findet hier eine andere Lösung. Der Apostel Paulus sagt zu den Christen:

„Lasst uns einander lieben, denn die Liebe kommt von Gott. Wer seinen Bruder liebt, beweist damit, dass er ein Kind Gottes ist und Gott wirklich kennt.“ (1. Johannes 4, 7)

Und weiter heißt es : „Gott ist Liebe“.
Haben Sie nicht auch manchmal das Gefühl, dass Sie einen aussichtslosen Kampf führen, jedem Menschen mit Liebe zu begegnen? Überfordern Sie sich nicht selbst. Lassen Sie sich die Liebe für Ihre Mitmenschen von Gott schenken. Machen Sie dies zum Inhalt Ihres Gebetes.