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Die Stimme der Liebe
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„Die erste Tugend jedes ehrenwerten Menschen und, wie ich glaube, auch jedes Christen muß die Humanität sein. Die Stimme der Natur, die die Grundlage der Humanität ist, will, daß wir uns alle lieben und wechselseitig unser Wohlergehen fördern. Das ist meine Religion.“
 
Friedrich der Große (1712-1786), König von Preußen
(An den Kardinal Sinzendorff, 29. Oktober 1741. Zit. nach Gerhard von Frankenberg, FRIEDRICH DER GROSSE in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 150f)
 
Die „Stimme der Natur“ ist nicht die Liebe. Die Liebe war in der Natur verwirklicht, weil Gott sie geschaffen hatte. Durch den Sündenfall ist auch die Schöpfung gefallen und wir sehen, wie eine Kreatur die andere bekämpft und so täglich Leid erzeugt wird. Die „Stimme der Natur“ kann deshalb kein liebevolles oder humanes Handeln erzeugen. Im Gegenteil: In der Welt und damit auch in der Natur herrschen die Mächte des Bösen (Epheser 6, 12).
Erst wenn wir Jesu Opfertod am Kreuz angenommen haben und er uns damit aus der Hand des Satans zurückgekauft hat, sind wir in der Lage liebevoll und menschenfreundlich zu handeln.
Diese Verwandlung des Geistes geschieht aber nicht dadurch, dass wir eine humanistische Denkweise annehmen sondern nur, indem wir Jesus in alle Bereiche unseres Lebens hineinwirken und unsere ganze Persönlichkeit von ihm umwandeln lassen.