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Der Diener des Staates
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Über den Menschen: „Der große Haufe unseres Geschlechts ist dumm und boshaft. Vergebens suche ich in ihm jenes Ebenbild Gottes, von dem es nach der Versicherung der Theologen den Abdruck in sich tragen soll.“
 
Friedrich der Große (1712-1786), König von Preußen
(An Voltaire, 31. Oktober 1760. Zit. nach Gerhard von Frankenberg, FRIEDRICH DER GROSSE in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 146)
 
Wenn diese Aussage stimmt, dann wurde Preußen damals von einem dummen und boshaften Herrscher regiert. Wie kann man es sonst erklären, dass Friedrich der Große in seinen Kriegen das Blut anderer Menschen für seine territorialen Machtansprüche geopfert hat?
Vielleicht würde er selbst jetzt mit irgendwelchen Zwängen argumentieren, denen seine Politik unterworfen war. Dann hätte er Hilfe genau bei dem Gott suchen sollen, den er in seinem obigen Ausspruch anführt. Jesus Christus, der Sohn Gottes, sprach zu diesem Thema „klare Kante“:

„Die Könige herrschen über die Völker wie Tyrannen, und die Machthaber unterdrücken, wen sie können. Aber gerade so darf es bei euch nicht sein. Wer groß sein will, der soll den anderen dienen, und wer der Erste sein will, der soll sich allen unterordnen.“ (Matthäus 20, 25-27)

Jesus ist alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben. Hätte sich Friedrich der Große an ihn gewandt, wären ihm bestimmt andere staatspolitischen Ziele und Machtmittel deutlich geworden als Kriege zu führen, und er hätte in sich selbst den Abdruck des Ebenbildes Gottes erkannt. Er hat dies aber vermutlich deshalb nicht getan, weil ihm seine Machtgelüste wichtiger waren als „das Wohl des Staates“.
Und wie ist es mit uns? Sind uns unsere egoistischen Ziele ebenfalls wichtiger als das friedens- und freundschaftsfördernde Handeln, das Jesus uns ans Herz legt?
Fragen Sie ihn doch einmal im Gebet, was für ein Verhalten er in Bezug auf Ihre Probleme vorschlägt. Fragen Sie ihn, der allmächtig und allwissend ist.