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Ehre, wem Ehre gebührt
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„Ich gehöre nicht zu den Leuten, die ihre andere Wange hinhalten, wenn sie eine Ohrfeige erhalten haben.“
 
Friedrich der Große (1712-1786), König von Preußen
(Zu de Catt, 22. April 1758. Zit. nach Gerhard von Frankenberg, FRIEDRICH DER GROSSE in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 151)
 
Wie schade. Er hätte damit doch den nach seiner Meinung eigensüchtig und blind handelnden Kirchenvertretern beweisen können, wie man tatsächlich nach Gottes Willen lebt.
Friedrich der Große lehnte das Christentum also nicht ab, weil er das oft selbstsüchtige Verhalten der Christen verabscheute, sondern weil er sich bei Beachtung der Gebote Gottes einen Nachteil ausrechnete.
Haben Sie schon einmal versucht, sich an dieses Gebot Jesu zu halten und, etwa in einem Streitgespräch, als Antwort auf eine fiese Attacke des Gegners nicht ebenfalls fies zu reagieren sondern ihm, im übertragenen Sinn, die andere Wange hingehalten?
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Gegner in einem solchen Fall noch einmal mit Wonne zuschlägt, dass ich aber trotzdem mit einem guten Gefühl aus dieser Auseinandersetzung herausgekommen bin.
Versuchen Sie einmal, wenn Sie eine solche Situation bedenken, Ihre Ehre als Mensch, die dabei vielleicht verletzt worden ist, mit der Ehre zu vergleichen, die Sie vor Gott gewonnen haben.