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Lohnender Neubeginn
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„In der That ist der Tod – als der empfindlichste Ausdruck unserer Endlichkeit und Abhängigkeit von einem Wesen ausser uns, nämlich der Natur – der einzige letzte Grund der Religion; die Aufhebung des Todes, die Unsterblichkeit der einzige letzte Zweck der Religion, wenigstens der christlichen, und das Mittel dieser Aufhebung eben Gott.“
 
Ludwig Feuerbach (1804-1872), dt. materialistischer Philosoph
(Ludwig Feuerbachs sämtliche Werke. Neu hrsg. v. Wilhelm Bolin und Friedrich Jodl, Stuttgart 1903/1911, Bd. VII, S. 388. Zit. nach Wolfgang Beutin, LUDWIG FEUERBACH in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 240)
 
Das ewige Leben gab es für die Menschen schon bevor das Verhältnis zur Natur für sie zum Problem, bevor sie von ihr abhängig wurden – nämlich im Garten Eden. Erst als die Menschen sein wollten wie Gott und seine Herrschaft abschütteln wollten, kam der Tod in ihr Leben und wurde ihr Verhältnis zur Natur gestört.
Die Natur ist also nicht direkter Auslöser der Not der Menschen, sondern das zerstörte Verhältnis zu Gott. Jesus Christus hat mit seiner Erlösungstat am Kreuz die Voraussetzung dafür geschaffen, dass wir mit Gott wieder versöhnt werden und eine neue, von gegenseitiger Liebe geprägte Beziehung zwischen uns und ihm aufbauen können.
Und hier kommt der Begriff „ewiges Leben“ ins Spiel: Wer an Jesus glaubt, der darf nicht nur nach dem irdischen Tod für immer in der Herrlichkeit Gottes leben, der darf schon hier auf der Erde ein Leben führen, das nicht mehr von der Sünde sondern durch Gottes Liebe geprägt ist.
Jesus gibt das Leben, das sich wirklich lohnt. Er gibt das Leben mit einem klaren Sinn, beendet das Verlorensein und schenkt einen Neubeginn. Jesus reißt uns neue Horizonte auf und zeigt uns das Ziel der Zeit. So heißt es in einem Lied.
Fragen Sie Christen aus Ihrer persönlichen Umgebung, was diese Aussagen für ihr Leben bedeuten und ob sich dies Leben mit Gott wirklich lohnt.