Atheisten > Ludwig Feuerbach
Wesen aus Fleisch und Geist
Weitere Texte:
Ludwig Feuerbach
Pro2-FeuerbachWesen-94
Pro2-FeuerbachVorstellung-102
Pro2-FeuerbachUrsprung-100
Pro2-FeuerbachTod-97
Pro2-FeuerbachTheorie-109
Pro2-Feuerbachsittlich-115
Pro2-FeuerbachReligion-103
Pro2-FeuerbachPoesie-107
Pro2-FeuerbachOffenbarung-106
Pro2-FeuerbachMensch-101
Pro2-Feuerbachleugnen-110
Pro2-FeuerbachHass-114
Pro2-FeuerbachGott-104
Pro2- FeuerbachGlaube-99
Pro2-Feuerbachgeheilt-111
Pro2-FeuerbachGegenstand-105
Pro2-FeuerbachFeinde-113
Pro2-FeuerbachErschaffung-108
Pro2-Feuerbachdunkel-95
Pro2-FeuerbachBibel-112
Pro2-FeuerbachAuferstehung-98
Pro2-FeuerbachAtheismus-116
Pro2-FeuerbachAbhängigkeit-96
Pro2-FeuerbachPoesie-107
„ [...] die Religion ist Poesie [...]“, ähnlich wie die Kunst ein Produkt der menschlichen Phantasie. Aber die Religion gibt „… ihre eingebildeten Wesen für wirkliche Wesen“ aus.
 
Ludwig Feuerbach (1804-1872), dt. materialistischer Philosoph
(Ludwig Feuerbachs sämtliche Werke. Neu hersg. von Wilhelm Bolin und Friedrich Jodl, Stuttgart 1903/1911, Bd. VIII, S. 228. Zit. nach Wolfgang Beutin, LUDWIG FEUERBACH in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 242)
 
Da das Leben Jesu historisch belegt ist sind er und sein Wirken auf der Erde kein Produkt der menschlichen Phantasie sondern Realität. Der Sohn Gottes kam an einem ganz bestimmten Tag und an einem bestimmten Ort, der auf der Landkarte verzeichnet ist, auf diesen Planeten.
Jesu Leben ist also datierbar. Er lebte zur Zeit der römischen Kaiser Augustus und Tiberius sowie unter der Prokuratur des Pontius Pilatus in Palästina. Dies sind Personen, die im Neuen Testament und anderen antiken Schriften erwähnt werden.
Das Leben Jesu ist weiterhin durch historische Dokumente belegt. Ein Beispiel für ein solches Dokument, es geht hierbei speziell um die Auferstehung Jesu, beschließt den 1. Brief des Missionars Paulus an die christliche Gemeinde in Korinth, der etwa 20 Jahre nach der Auferstehung geschrieben wurde. Paulus schreibt, dass Christus sich Petrus gezeigt hat, „danach dem ganzen Kreis der zwölf Jünger. Später sahen ihn über fünfhundert Brüder auf einmal; einige sind inzwischen gestorben, aber die meisten leben noch. Dann erschien er Jakobus und schließlich allen Aposteln“ (1. Korinther 15, 5f). In der historischen Forschung werden Dokumente, die lange Zeit mündlich überliefert wurden, wie z.B. die altnordische Dichtung Edda, als aussagekräftige Dokumente akzeptiert. Nicht zuletzt deshalb, weil die Menschen der Antike ein viel besseres Gedächtnis hatten als wir heute.
Bei dem o.g. Bericht aus dem 1. Korintherbrief ist der Zeitraum der mündlichen Überlieferung relativ kurz und Paulus kann zudem auf Zeugen verweisen, die den Auferstandenen gesehen haben. Paulus hätte auf diese Zeugen natürlich nicht verwiesen, wenn er sich ihrer Verlässlichkeit nicht sicher gewesen wäre. Mit falschen Zeugen hätte er sich unglaubwürdig gemacht. Es spricht also alles dafür, dass die Auferstehung Jesu wirklich stattgefunden hat.
Jesus Christus ist kein eingebildetes Wesen sondern Gottes Sohn, der als Mensch auf der Erde gelebt hat und sich heute bei Gott im Himmel befindet. Er ist ein Wesen, das wir jederzeit im Gebet erfahren können und das in das Leben der Menschen eingreift.