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Das Abbild Gottes
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„Jeder Gott ist ein Wesen der Einbildung, ein Bild, und zwar ein Bild des Menschen, aber ein Bild, das der Mensch ausser sich setzt und als ein selbständiges Wesen vorstellt.“
 
Ludwig Feuerbach (1804-1872), dt. materialistischer Philosoph
(Ludwig Feuerbachs sämtliche Werke. Neu hersg. v. Wilhelm Bolin und Friedrich Jodl, Stuttgart 1903/1911, Bd. III, S. 236. Zit. nach Wolfgang Beutin, LUDWIG FEUERBACH in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 241)
 
Hätten die Christen der frühen Kirche in der Verfolgung durch die Römer ihren Glauben aufrechterhalten, wenn sie einem eingebildeten Jesus nachgefolgt wären?
Im Westen des römischen Reiches waren die Christen bis ins Jahr 305 Verfolgungen ausgesetzt, die Folterung und Verstümmelung mit sich brachten. Die verfolgten Christen hatten Gott in ihrem Leben erfahren, deshalb konnten sie diesen Verfolgungen zum Trotz an ihrem Glauben festhalten. Wäre Gott nur ihre Einbildung gewesen, wäre ihnen ein solches Durchhalten nicht möglich gewesen.
Dass Jesus Christus kein Produkt der menschlichen Vorstellung sondern tatsächlich ein Gott ist, wird weiterhin dadurch bewiesen, dass sein Leben, sein Leiden und seine Auferstehung von zahlreichen Prophetien des Alten Testaments vorausgesagt wurden. Es gibt 300 alttestamentliche Messias-Prophetien die in Jesus erfüllt sind. Allein 28 Prophetien aus dem Alten Testament erfüllen sich im Leiden und Tod Jesu an dem Tag seiner Hinrichtung.
Es ist aber trotzdem so, dass Gott selbst uns ein Bild von ihm gemacht hat. In der Bibel heißt es über Jesus:

„Christus ist das Abbild seines Vaters; in ihm wird der unsichtbare Gott für uns sichtbar.“ (Kolosser 1, 15)

Jesus Christus, Gottes Sohn, hat selbst von sich gesagt: „Wer mich gesehen hat, der hat auch den Vater gesehen.“ (Johannes 14, 9) Wenn wir uns Gott in seinem Wesen, in seinem Charakter vorstellen möchten, haben wir in Jesus sein vollkommenes Ab-Bild vor Augen.
Lesen Sie einmal das Johannes-Evangelium im Neuen Testament und machen Sie sich anhand der Reden und Taten Jesu ein Bild von ihm und seinem Vater.