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Gottes Kraft statt religiöse Gefühle
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„Nur der ist ein wahrhaft sittlicher, ein wahrhaft menschlicher Mensch, der seine religiösen Gefühle und Bedürfnisse zu durchschauen den Muth hat.“
 
Ludwig Feuerbach (1804-1872), dt. materialistischer Philosoph
(Ludwig Feuerbachs sämtliche Werke. Neu hrsg. v. Wilhelm Bolin und Friedrich Jodl, Stuttgart 1903/1911, Bd. VII, S. 269. Zit. nach Wolfgang Beutin, LUDWIG FEUERBACH in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 247)
 
Dieser Aussage Feuerbachs stimme ich zu. Man tut dies, was Feuerbach vorschlägt, indem man das religiöse, das vom Menschen Erfundene beiseite tut und Gott so annimmt, wie er in der Bibel geschildert wird.
Dazu gehört ein Glaube, der aus dem Wort Gottes kommt und nicht lediglich ein Wissen sondern ein Leben mit Christus ist. Dieses Leben bedeutet einen vollständigen Bruch mit dem alten Menschen bedeutet, eben eine neue Geburt.
Dem, was Feuerbach eine sittliche Lebensweise nennt, steht ein Leben nach dem Willen Gottes gegenüber, ein Leben nach dem Gebot der christlichen Nächstenliebe.
Diese Äußerung Feuerbachs zeigt aber auch, dass er ein Mann der Theorie aber nicht der Praxis ist. Er hat offensichtlich nie erfahren, was Glaube an Gott bedeutet und es scheint ihn auch nicht zu interessieren.
Wenn z.B. ein Alkoholiker zum Glauben an Gott kommt und durch die Kraft Gottes von seiner Krankheit befreit wird, dann zeigt dies, dass Gott real ist und dass dem Glauben an ihn eine Kraft entspringt, die den Menschen in seinem tiefsten Wesen verändert.