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Das Licht der Welt
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„Mir war und ist es vor Allem darum zu thun, das dunkle Wesen der Religion mit der Fackel der Vernunft zu beleuchten, damit der Mensch endlich aufhöre, eine Beute, ein Spielball aller jener menschenfeindlichen Mächte zu sein, die sich von jeher, die sich noch heute des Dunkels der Religion zur Unterdrückung des Menschen bedienen.“
 
Ludwig Feuerbach (1804-1872), dt. materialistischer Philosoph
(Ludwig Feuerbachs sämtliche Werke. Neu hersg. v. Wilhelm Bolin und Friedrich Jodl, Stuttgart 1903/1911, Bd. VIII, S, 28. Zit. nach Wolfgang Beutin, LUDWIG FEUERBACH in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 239)
 
Ich gehe davon aus, dass sich unser materialistisch gesinnter Philosoph die größte Mühe gegeben hat, dieses Dunkel zu erhellen. Doch was ist dabei herausgekommen?
Feuerbachs Religionsphilosophie führte über Marx, den er stark beeinflusste, zum Sozialismus. In diesem System, das den Verstand der Menschen durch systematische Lügen zu verdunkeln suchte, wurde der Mensch unterdrückt. Der Sozialismus und damit in Konsequenz die Vorstellungen Feuerbachs erwiesen sich als menschenfeindlich. Der mit der „Fackel der Vernunft“ ausgerüstete Philosoph führte einen Teil der Menschheit in das Dunkel der sozialistischen Diktatur. Woher kommt dieses Dunkel, das die Bemühungen der Menschen umgibt, ursprünglich?
Seit dem Sündenfall, seitdem die Menschen sich von Gott abwendeten, wodurch das Böse Einlass in die Welt bekam, leben die Menschen in der Finsternis.
Die Geschichte der Menschheit ist die Geschichte des Kampfes der Vernunft um das Licht der Gerechtigkeit; aber jedes neu erkämpfte Gesellschaftssystem brachte neues Unrecht und damit Unheil über die Menschen – so vernünftig ist die menschliche Vernunft. Weil Feuerbach Gott ablehnte war er nichts weiter als ein blinder Blindenführer, der den Menschen die Ungerechtigkeit des sozialistischen Systems einbrockte.
Jesus hingegen kämpft nicht mit den Mitteln der menschlichen Vernunft (die uns im letzten Jahrhundert z.B. zwei furchtbare aber für alle Parteien „gerechte“ Weltkriege einbrachte) sondern mit den Mitteln der Liebe. Er lehrte uns, unseren Nächsten zu lieben und für unsere Feinde zu beten. Deshalb kann Jesus von sich selbst sagen:

„Ich bin das Licht für die Welt.“ (Joh. 8, 12)

Wenn Sie in Not sind: Lassen Sie sich von blinden Blindenführern à la Feuerbach keine unhaltbaren Versprechungen machen. Fragen Sie Jesus, wie Sie mit den Mitteln der Liebe Ihre Probleme lösen können.