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„Wahrscheinlich sind doch alle Juden, die in Jerusalem waren, durch den Anblick der Wunder Jesu bekehrt worden? Keineswegs. Weit davon entfernt, an ihn zu glauben, haben sie ihn gekreuzigt.“
 
Denis Diderot (1713-1784), französischer Schriftsteller der Aufklärung
(Anhang zu den philosophischen Gedanken, XXV. Zit. nach Wilhelm Halbfaß, DENIS DIDEROT in Karlheinz Deschner (Hg.), Das Christentum im Urteil seiner Gegner, Verlag Max Huber 1986, S. 105)
 
Jesus sagt über die Reaktion der Juden auf seine Wundertaten und Predigten:

„Sie sehen, aber sie erkennen nicht; sie hören, aber sie verstehen es nicht. Sonst würden sie ja zu Gott umkehren und ihre Sünde würde ihnen vergeben.“ (Markus 4, 12)

Dieses Verhalten ist übrigens durch das Alte Testament vorausgesagt worden.
Vielen Menschen der damaligen Zeit fehlte offensichtlich die Antenne und vielleicht auch die Bereitschaft, sich von Jesus ansprechen zu lassen. Viele reagierten, als ob ihr Herz taub wäre, auch wenn sie die Botschaft hörten. Sie erlebten Wunderbares, erkannten darin aber nicht Gottes Wirken (s. mittendrin, 3/04, Bibellesebund, S. 21).
Aber Jesu Wirken war nicht umsonst. Viele Menschen kamen zum Glauben an ihn. Dies war z.B. bei der Pfingstpredigt des Petrus der Fall. Bei diesem Ereignis kamen in Jerusalem etwa 3000 Menschen zum Glauben. Sie waren durch die Wunder und die Auferstehung Jesu überzeugt worden. Es bildete sich in Jerusalem die erste christliche Gemeinde, der heute weltweit Millionen von Menschen angehören.